Optische Täuschungen und Waldränder


Im Trainingsplan steht heute ein lockerer GA1 lauf drin und so geht es für mich nach dem Frühstück in die Laufklamotten und auf die Piste. Der Zeugwart kommt heute mit mir mit. Mittlerweile bin ich im Laufen ganz gut dabei und so schaffen wir es ab und an, dass wir gemeinsam durch die Gegend rennen können. Heute ist so ein Tag.

Wärmer als die letzten Tage ist es heute, aber nicht wirklich sonnig. Der Himmel ist mit Wolken bedeckt und so geht es für uns in Richtung Wald und durch die Obstbaumwiesen. Hier bin ich schon lange nicht mehr gewesen. Wir laufen auch an meiner Unfallstelle vorbei, alles sieht ganz unverändert aus hier, obwohl die Bäume in den letzten Jahren sicherlich gewachsen sind. Wobei ich mich tatsächlich nach wie vor nicht erinnern kann, was genau passiert ist und wie. Ist vielleicht auch besser so. Obwohl ich mir meinen Teil denken kann.

Unfall

Diese Runde läßt sich wirklich gut laufen und mit den Obstbaumwiesen und dem Waldrand hat man auch tatsächlich ordentlich was zu schauen. In der Dämmerung begegnet man hier bestimmt einigen Waldbewohnern… zumindest wüsste ich nicht, wo die sich dann lieber aufhalten würden. Dieser Ort hier ist einfach die genau passende Örtlichkeit für so ein wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen treffen. Auch wenn der Hase in diesem Fall die Thematik höchstwahrscheinlich als weniger beschaulich ansieht als ich.

Gefühlt laufen wir hier bei dieser Runde hauptsächlich „Berg“ ab. Wie in einer optischen Täuschung quasi, wo es niemals hoch, aber immer runter geht, komme ich mir vor. Das wäre auch schön für einen Wettkampf, immer leicht Berg ab laufen würde mir sehr gut gefallen. Außerdem wäre es prima für meinen Puls und meine Geschwindigkeit. Wie es aber oft so ist, im echten Leben, wird sich so ein Wettkampf mit genau diesem Streckenprofil eher nicht finden lassen. Auf der Ironmanstrecke in Frankfurt auf dem Rad gibt es eine Strecke, die sieht aus, als führe sie Berg ab, in Wirklichkeit aber, geht es hoch. Diese optischen Täuschungen sind wirklich fies… und ganz schwer zu entdecken. Unsere heutige Runde erhellt mein Gemüt deshalb umso mehr… weil sie es mir eben, anders als der Radteil beim Ironman, leichter macht, nicht schwerer.

Wir sind nach 6,2km wieder zurück zu Hause und ich kann sogar noch einen Schlußsprint hinlegen. Meine Hüfte meldet sich heute nicht. Erfreulich. Vielleicht tragen die vielen zusätzlichen Gymnastikeinheiten tatsächlich Früchte? Das wäre prima.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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