Österliche Motivation #train47


Nachdem ich gestern wegen des Wetters ein Rollentraining eingeschoben habe, was eindeutig zeigt, dass ich vom wahren Ironman-Dasein noch weit entfernt bin, denn echte Ironmänner fahren bei Wind und Wetter, wie man beim Flitzer hier nachlesen kann, nutzen der Zeugwart und ich heute das gute Wetter und gehen raus zu radeln. Ich habe natürlich nicht nur wegen des Wetters auf der Rolle gesessen, ich habe auch drei Kuchen gebacken, so dass ich die Rollenfahrerei irgendwie zwischen Kuchenteig rühren, Backform einfetten und Herd bewachen eingeschoben habe. Manche Feiertage erfordern einfach einen besonderen Einsatz…

Mittlerweile kann ich prima Ausreden finden um mein Training zu rechtfertigen… es hat doch irgendwie was von Ironman. Die Herrschaften finden auch immer Erklärungen für ihr umfangreiches Training. Heute ist meine Ausrede, dass wir nicht besonders früh aufbrechen können, dass ich erst mal zum Friseur muß. Aber im Anschluß geht’s gleich los mit dem Radfahren. Der Wettergott hat am Ostersamstag perfektes Radfahrwetter ausgepackt, dass es zu nutzen gilt.

iq Athletik

Wir müssen vor allem für die IQ Athletik und deren #train47 Osteraktion vor die Tür. Immerhin möchte ich den Trainer nicht enttäuschen. Passend angezogen für 10°C und Sonnenflecken sowie schattige Sektionen nehme ich heute mein Triathlonfahrrad und der Zeugwart und ich machen uns auf die Piste. Erst mit gefühlten 10.000 Menschen am Main entlang und dann abseits der Menschen, mit etwas Verkehr in Richtung Norden. Wir wollen ein paar Anstiege mit einbauen, damit für unser Trainingslager auf Mallorca ein bisschen gerüstet sind. Nicht, dass die Tricamper enttäuscht von uns sind.

Den Hühnerberg und die nachfolgenden Straßenwellen nehme ich zwar nicht locker, aber wesentlich besser als letztes Jahr, als ich den Hühnerberg zum letzten Mal raufgefahren bin. Am Besten ist es eben doch sich nicht mit anderen, sondern ausschließlich mit sich selbst in der Vergangenheit zu messen. Der Vergleich mit anderen bringt sowieso nichts, der Vergleich mit mir selbst ist bei mir derzeit der absolute Motivationskracher.  Das wellige Profil nehmen mein Triathlonrad und ich fast schon mit Leichtigkeit und auf dem Auflieger ist es heute tatsächlich ziemlich bequem.

Und dann noch das herrliche Wetter. Wunderbar. Auf dem Rückweg machen wir noch eine interessante Entdeckung aus Flora und Fauna und ich fotografiere die fast handzahme Bisamratte. Als sie mir zu neugierig wird, entscheiden wir uns für eine flotte Weiterfahrt. Nach 60km kommen wir wieder daheim an. Ich bin nicht total ausgepowert und extrem zufrieden mit meiner Trainingsfahrt. So kann es weitergehen. Am liebsten auch mit dem Wetter!

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon – Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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