Duschen nach der 6. Etappe


Ich soll radeln, sagt der Trainer. Wir verfolgen anscheinend die Taktik, dass wenn ich ausdauernd und flott radeln kann, alles andere nur noch halb so schlimm sein wird beim 70.3 Kraichgau. Radfahren ist für mich unter der Woche nicht so einfach. Natürlich kann ich zur Arbeit fahren, aber das erfordert eine genaue Planung, schließlich kann ich auf der Arbeit dann nicht spontan in Radklamotten dasitzen und verhungern wäre außerdem blöd. Ich muß also Klamotten hinbringen und wenigstens eine grobe Essensplanung durchführen. Und irgendwie habe ich das derzeit nicht so gut drauf. Aber das muß besser werden, ganz klar.

Heute allerdings habe ich nicht durch eine gute Vorbereitung geglänzt und fahre deshalb noch vor dem Büro auf der Rolle. Dank Netflix kann ich das mit wunderbarer Unterhaltung tun und hoffe so, dass mir nicht allzu langweilig wird. Eine Tour de France Dokumentation soll es heute sein und schon nach den ersten Minuten wird mir klar, dass ich leider nicht genug Zeit habe, um den Film heute früh komplett zu schauen, obwohl ich dafür gerne weiter Rolle fahren würde. Oftmals ist Rolle fahren ja recht eintönig und ich halte es da mit dem Flitzer … immer wenn es irgendwie geht, fahre ich draußen. So eine Regenjacke will ja schließlich auch ausgeführt werden. Wäre ja schade drum ansonsten.

Kittel

Die wirklich packende Dokumentation läßt die heutige Rolleneinheit aber tatsächlich wie im Flug vorbei gehen. Ich weiß gar nicht, wo die Stunde jetzt schon geblieben ist. Gut, dass ich mir zusätzlich noch einen Wecker gestellt habe, der mich daran erinnert, dass ich duschen und zur Arbeit fahren muß… ich wäre sonst glatt weitergefahren. Ich habe die Tour de France 2013, bei der diese Dokumentation gefilmt wurde, natürlich verfolgt, aber so genau erinnere ich mich nicht. Allerdings kommen mir ein paar Vorkommnisse natürlich bekannt vor. Den Bus, der unter dem Zielbogen stecken geblieben ist, wird wohl keiner je vergessen. Und ja, das war schon 2013! Wahnsinn, oder?

Wer also mal eine Rollenunterhaltung sucht… ich kann die Doku wirklich empfehlen! Super gemacht, kurzweilig und ein toller Einblick in das wie, was und warum einer Tour de France und wie so ein Team funktioniert. Ich bin heute früh bis zur 6. Etappe gekommen und werde heute Abend die Tour bis ins Ziel mitfahren! Was für eine Motivation!

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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