Brückentour mit Tricamp-Brownies 2


Irgendwie muß an jedem Weihnachtsfeiertag etwas Sport drin sein. Ansonsten wäre die Helligkeit, die man dank arbeitsfrei hat, nicht gut genutzt. Und zusätzlich muss aber auch wieder jede Essensverabredung abgearbeitet werden. Und weil es so schön ist, alle zu sehen und die festlich geschmückten Wohnungen mit den hübschen Weihnachtsbäumen zu bewundern, wollen wir uns natürlich auch nichts durch die Lappen gehen lassen. An Weihnachten kommt man ja auch möglichst nicht mit leeren Händen. Zwar schenkt man sich nichts und jeder hat auch bereits alles, aber trotzdem wäre es unpassend, gerade an Weihnachten ohne etwas zu Besuch zu kommen. Obwohl wir glücklicherweise nur bei Menschen zu Gast sind, die nichts erwarten und die zufrieden damit sind, wenn wir einfach gute Stimmung mitbringen.

Während ich also über den heutigen Sport nachdenke, kümmere ich mich gleichzeitig um das kulinarische Mitbringsel. Da ich nicht weiß, wie lange sich unser Tricamp Nikolaus in dem Glas hält, entscheide ich mich dazu, die Brownies Backmischung auszubacken.

Und, weil die Tricamp Chefin hier nur gute Zutaten geschichtet hat, kommen die Brownies bei jedem, der einen probiert auch verdammt gut an. Was ein Glück!

Ehe wir also heute zur nächsten Weihnachtsverabredung fahren, plane ich Sport. Das stand ja bereits während der Browniebackaktion auf dem Plan und da gibt es jetzt auch nichts zu rütteln. Der Zeugwart möchte heute Fahrrad fahren und ich gehe laufen. In meinen Schultern und im Oberkörper habe ich vom gestrigen Rolle fahren ordentlichen Muskelkater und auch meine Beine merken deutlich, dass die Belastung gestern eine andere war als in den letzten Monaten.

Aber es wäre blöd, die Helligkeit nicht auszunutzen und deshalb verlassen der Zeugwart und ich gleichzeitig das Haus. Nachdem mich noch ein mir vollkommen unbekannter Herr gefragt hat, ob es mir wieder besser geht und der Zeugwart und ich uns für das nächste Jahr vornehmen, unsere Nachbarschaft besser kennenzulernen, laufe ich los. Laufen und gehen im Wechsel, heute mal eine andere Runde, die ich spontan entscheide. Hier war ich natürlich Monate nicht, weil ich es schon monatelang nicht mehr so weit geschafft habe. alles sieht aber fast unverändert aus.

Ich mache eine Bücken- und Flußtour und bin nach 5,5km heute wieder daheim. Der Weg zurück zur Normalität ist wirklich lange und mühsam. So habe ich mir das nicht vorgestellt. Aber wenigstens gibt es einen Weg zurück. Das ist auf jeden Fall viel Wert!

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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2 Gedanken zu “Brückentour mit Tricamp-Brownies

  • Helge Orlt

    Hallo Claudi,
    Schön zu lesen, das Sissi dich zu einer Rollenrunde motivieren konnte. Jetzt kannst du auch wieder Radfahren, wenn auch vorerst nur auf der Rolle.
    Und Laufen gehst du ja schon wieder fleißig. Das was dir jetzt noch so mühsam erscheint, wird bald wieder total einfach sein 🙂
    Ich finde das ne ganz starke Leistung, das du einfach weiter machst.
    Bleib dran!
    Liebe Grüße
    Helge

    • Clauditries Autor des Beitrags

      Liebe Helge,
      im Moment kann ich mir gar nicht vorstellen, wie es ist locker zu laufen… andererseits konnte ich mir vor ein paar Wochen auch nicht vorstellen schneller als gehend unterwegs zu sein. Ich hoffe 2017 wird wieder fitter!
      Viele Grüße und Dir lieben Dank für Deine netten Worte!
      Claudi