Hollywoodreif


Nachdem mein großer Superbowl Tipp, die Falcons, ihre große Chance in den letzten Minuten nicht aufrecht erhalten konnten und die Patriots den größten Kampfgeist überhaupt bewiesen haben, bin ich heute früh nicht ganz so frisch, wie sonst. Zusätzlich habe ich ein straffes Programm, denn noch vor meinem Physiotherapietermin heute möchte ich die Kraftübungen an den Geräten absolvieren. Der Aktive soll nicht denken, dass ich eine faule Athletin wäre. Das wäre fatal und ein vollkommen falscher Eindruck.

Faul

Ich bin heute die erste an den Geräten im Therapiezentrum und weil ich anscheinend am Samstag auch die Letzte war, muß ich zum durchführen meiner Übungen überhaupt nichts an den Geräten verstellen. Luxusreha quasi. Alles schon passend voreingestellt. Ich nehme an, dass alle Hollywoodstars mit eigenem Trainer genau so trainieren. Hinfahren, Übungen machen und weiter geht’s. Bei mir klappt das heute mit dem Luxus schon ganz gut. Ich schaffe die drei geforderten Sätze und kann die Anzahl der Wiederholungen im jeweiligen Satz wirklich gut abfrühstücken. Für das nächste Mal, werde ich mir bei der ein- oder anderen Übunge ein höheres Gewicht auflegen.

Steigerung

Die Vorgabe lautet 15- 20 Wiederholungen. Im ersten Satz also 20 Stück. Dann, eine kurze Pause und dann wieder möglichst 20 Stück. Solange es aber mindestens 15 sind, die ich schaffe, ist das Gewicht gut gewählt. Wegen der Ermüdung geht man also davon aus, dass die 20 Stück im ersten Satz geschafft werden und sich die Wiederholunszahl dann automatisch reduziert. Wenn ich aber nicht ermüde, dann hilft auch die beste Hollywoodreife Vorbereitung nichts.

Generell muß ich mir für meinen Übungsplan aber etwas ausdenken. Bekommen habe ich eine große Mappe, die unhandlich ist und -was natürlich viel schwerer wiegt- auch uncool aussieht. Trotzdem brauche ich den Plan, weil ich mir zwar die Geräte merken kann, aber nicht jede Einstellung. Derer gibt es nämlich zahlreiche. An jedem einzelnen Gerät. Es ist mir also schier unmöglich jede Einstellung und das Gewicht von jedem zu absolvierenden Gerät zu behalten. Und leider habe ich, ganz entgegen des ursprünglichen Hollywood Gefühls, keinen, der mir dauerhaft zur Seite stehen wird um alles einzustellen.

Physiotherapie

Bis auf eine Übung, bin ich durch, als der Aktive mich zur Physiotherapie reinholt. Heute haben wir noch eine Zuschauerin, die ganz offensichtlich Gefallen daran findet, wenn der Aktive mich quält. Obwohl es heute nicht ganz so schmerzt, wie sonst und die Zuschauerin sich sicherlich den Anblick des Stressballs erhofft hatte. Den habe ich allerdings heute gar nicht am Start. Ich denke mir nämlich, wer Gewichte stemmen kann, der braucht nicht unbedingt einen Stressball, das konnte die Zuschauerin aber natürlich nicht ahnen.

Der Aktive streut seine Ratschläge weiterhin erfolgreich und wir arbeiten eine Übung heraus, auf die ich besonderen Wert legen soll. Ich bin gespannt, wie das weitergeht mit dem Training, Hollywood und mir.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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