Schwimmkurs trotz Muskelkater


Schon beim Aufstehen aus dem Bett heute früh habe ich Muskelkater. Außerdem fühle ich mich ausgelaugt. Als hätte ich sportliche Höchstleistungen gebracht und als würde mein Körper tatsächlich so richtig gut trainieren. Dabei mache ich Reha Sport und war im Ballett. Ob das jetzt wirklich zu sportlichen Höchstleistungen zählt, weiß ich jetzt nicht. Aber offenbar findet mein Körper, dass es so ist. Meine Muskeln haben ja kein Gewissen und können deshalb auch nicht lügen. Muß also so sein.

Muskeln lügen nicht

Heute gehen wir zum schwimmen. Es ist Freitag und es gibt keine wirkliche Diskussion. Ich habe zwar nicht so wirklich Lust und mein Muskelkater sagt mir auch, dass weitere Bewegung nicht so der Knaller ist, aber es gibt ja keine Diskussion. Geschwommen wird. Wie jeden Freitag im Winter. Und wenn ich dann umgezogen bin, dann geht’s auch irgendwie schon. Alles also halb so wild. Manchmal meint die Lust und der Muskelkater es auch nicht so.

Menschenliebe

Zusätzlich sehen wir heute die Vereinsmädels und den Fremdvereinsfan und alleine dafür lohnt sich das Schwimmen natürlich auch bereits. Irgendwie motiviert so ein kleiner Verein in dieser Hinsicht total. Es fällt gleich viel mehr auf, wenn man nicht kommt und da es ja auch immer um ein Treffen mit Freunden geht, fehlt einem das Training, aber hauptsächlich fehlen einem die Menschen. Die sind in unserem Verein das A und O. Ohne die Menschen, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen sind, macht das ganze Training nur halb so viel Spaß.

Schwimmkurs

Der Fremdvereinsfan macht heute in meinem Schwimmkurs weiter.

Seit ein paar Wochen überwache und steuere ich sein Training. Das ist mehr per Zufall passiert, weil er wirklich hart an der Grenze zum Rückwärtsschwimmen unterwegs war und ich es einfach mal kommentieren musste. Seit dem trainieren wir gemeinsam. Ich schwimme öfter mal nebenher und verbessere, gebe Tipps und mache Übungsvorschläge. Wir haben gemeinsam den Wasserwiderstand gefunden, das Wasserfassen geübt und dabei, wie von Zauberhand, den Beinschlag korrigiert. Der Fremdvereinsfan schwimmt heute schon wieder besser als letzte Woche.

Oberhand

Ich bin mir sicher, wenn er alles weiterhin so gut umsetzt, dann muß ich ihn bald vom Beckenrand aus trainieren. Neben ihm herzuschwimmen werde ich dann nicht mehr schaffen. Er zieht gut durch, er taucht ordentlich ein und wenn jetzt noch die Kraft kommt, wird es knapp für mich. Noch habe ich allerdings die schwimmerische Oberhand und kann mich darauf verlassen, dass ich immer schneller schwimmen kann, wenn ich es drauf anlege. Ich kann so von hinten, der Seite und von vorne beobachten, wie er gerade schwimmt und wo die Konzentration jetzt drauf liegen sollte.

Wir arbeiten so gute 45 Minuten. Dann gehe ich raus. Ich hatte eh keine Lust und hab ja auch Muskelkater. Das habe ich über die Trainingszeit jetzt ja irgendwie total vergessen. Wie konnte das bloß passieren? Verrückte Welt.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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