Fahnenstange


Da fahre ich also bei der RTF am Sonntag noch nicht mal die angedachte Tour von 82km und bin im Anschluß trotzdem vollkommen platt. Und zu allem Überfluss habe ich dann auch noch kräftig Muskelkater. Montag und Dienstag kann ich vor Kater kaum einen Stift halten. Perfektes Timing also für einen erneuten Unfall – Nachsorge Termin, wo der Arzt mich auf Beweglichkeit testet und fragt, wie fit ich denn so bin.

Der Arzt ist Triathlet und ist die RTF auch noch selbst mitgefahren. Und ich erzähle ihm am Montag, dass mit 80km nichts zu machen war. Das schockt ihn, weil er es sich anders gewünscht hat. Dass ich keine Kondition habe, ist für ihn weniger das Problem, als die Schmerzen in der Schulter und im Brustkorb vom schlechten Strassenbelag. Erfreulicherweise denkt er, dass da noch was rauszuholen ist. Das finde ich ziemlich gut. Das Ende der Genesungs-Fahnenstange ist also noch nicht erreicht.

Heute gehe ich weitestgehend muskelkaterfrei wieder zum Rehasport. Meine Schulter und die Rippen zwicken noch ein bischen, so dass ich schon vorher beschließe die Übungen für die Schulter heute etwas zu vernachlässigen. Die Schulter braucht offenbar Zeit und vielleicht bin ich auch jetzt an dem berühmten Fahnenstangen – Punkt angelangt, der eine Veränderung der Therapie einleutet? Ich weiß das nicht, ich habe nur das Zwicken und orientiere mich ausschließlich daran.

Direkt in einen Schmerz hinein zu trainieren finde ich blöd, das mache ich lieber nur nach vorheriger Ansage des Aktiven. Der kennt sich aus. Ich trainiere heute also Bauch, Rücken und meine Beine. Ist ja auch noch genug. Da fallen die Arme jetzt nicht so unbedingt ins Gewicht und die Schulter kann sich etwas schonen. Bei den anderen Körperregionen habe ich ja bekanntlich auch genug Luft nach oben, so dass ich hier ansetzen kann.

Heute ist es ziemlich voll im Activano und die Geräte haben keinerlei Chancen sich eine Pause zu gönnen. Wahrscheinlich, weil über die Osterfeiertage zu ist? Jeder kriecht noch mal ins Studio, damit man auch am Wochenende ein paar Osterhasen suchen kann. Oder, wie ich, damit man wenigstens einmal trainiert hat diese Woche. Immerhin arbeite ich ja am Erreichen des Endes der Fahnenstange.

Ob es jemals kommen wird?

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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