Bremsblock auf Mallorca


Nach der RTF letzte Woche haben der Zeugwart und ich darüber nachgedacht, wie ich das anstehende Trainingslager in Mallorca gestalten kann. Es wird nicht möglich sein, dass Tricamp extra für mich eine Versehrten Radgruppe bildet und ich meine Pausen genau so machen kann, wie ich es machen muß. Derzeit ist bei mir einfach konditionstechnisch nicht viel drin und Pausen unumgänglich. Und wenn ich dann ständig der Bremsblock bin, habe ich keinen Spaß, und die Mitfahrer ebenfalls nicht.

Was für eine Lösung hätten wir also so auf Lager? Natürlich gibt es mehrere… Urlaub machen, statt Trainingslager wäre eine Lösung. Viele meiner nicht sportafinen Freunde haben das vorgeschlagen. Den ganzen Tag mit einem Buch in der Sonne liegen, ab und an mal ins Wasser spazieren, die Finca, den Strand und das Ausruhen genießen, eine perfekte Mallorcawoche eben. Der Zeugwart und ich haben allerdings an etwas anderes gedacht.

Ich möchte Rad fahren. Ich habe ein Mietrad und ich will es auch nutzen. Und zwar nicht nur um zum Strand zu fahren. Ich möchte außerdem wieder fit werden. Und das werde ich nicht, wenn ich am Strand rumliege. Ich möchte trainieren. Aber ich werde das weitestgehend alleine machen müssen. Es sei denn, der Windschattengeber oder der Tricampchef oder der Zeugwart wollen mal eine ganz lockerere Runde fahren, was wohl kaum der Fall sein dürfte. Die Männer sind stark, und sie werden die Insel rocken.

Und ich muß verhindern, dass ich nicht verloren gehe auf Mallorca, wenn ich die Gruppe verlassen muß und alleine unterwegs bin. Deshalb begleitet mich ab sofort ein Garmin Edge 820 auf meinen Fahrradtouren. Nachdem ich mit meiner Garmin Uhr seit letztem Jahr sehr zufrieden bin, denken der Zeugwart und ich, dass diese Navigationsgerät mich zukünftig genau richtig unterstützen kann.

Ich kann damit natürlich Profile für meine Räder einrichten und solche üblichen Tacho-Sachen wie Geschwindigkeit, absolvierte Kilometer und gefahrene Zeit ansehen. Ich kann zusätzlich eine Karte aufrufen und Strecken abfahren, schauen wo ich bin und mich zurück zum Start der Tour führen lassen. Das kleine Ding ist wirklich sehr schlau. Unterstützung bekommt es zusätzlich durch einen Geschwindigkeitssensor und einen Trittfrequenzsensor, die es als Zusatzausstattung gibt. Natürlich sind die ebenfalls im Warenkorb gelandet. Warum halbe Sachen machen?

Wir werden am kommenden Osterwochenende hoffentlich auch im Rahmen der iQ Athletik #train47 Aktion, die üblicherweise über die Feiertage eingeleutet wird, ein paar Fahrradkilometer mit meinem neuen Begleiter unternehmen, damit ich auf Mallorca dann tatsächlich, wenn es notwendig sein sollte, auch alleine die Finca finde und eine Radausfahrt abbrechen kann.

Man muß einfach das Beste daraus machen.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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