Koffer packen in Sicht


Gefühlt ist mein Unfall eine Ewigkeit her. Unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht und was ich seit dem schon wieder alles als normal empfinde, woran am Anfang, noch im Krankenhaus und selbst kurz danach, nicht zu denken war. Und in den Wochen danach, habe ich mich auch nicht fit gefühlt. Und jetzt? Jetzt stehen der Zeugwart und ich kurz vor unserem Trainingslager auf Mallorca und packen unsere Koffer. Ich habe das Gefühl, wir bleiben ewig auf der Insel.

Zumindest klamottentechnisch hätten wir zumindest die Chance wesentlich länger zu bleiben, als so ein Trainingslager für normale Vollzeitarbeitnehmer ohne sportliche Ambitionen angedacht ist. Ich habe maximal 30 Tage Urlaub im Jahr und jeder weiß, dass ich alle niemals als Trainingslager durchhalten würde. Egal, ob ich Klamotten hätte, oder nicht. Und egal ob es kurz nach einem Unfall, lang nach einem Unfall oder überhaupt statt finden würde. Wir fahren immer 7-10 Tage ins Trainingslager. Das war auf TeneriffaTeneriffa so, und die zwei Camps mit Tricamp waren ebenfalls immer eine gute Woche lang.

Der perfekte Zeitraum. Vier Tage Training, ein Ruhetag und dann noch ein paar Tage Training, ehe es wieder heim geht. Jede Menge sonnige, warme Tage, viele tolle Fahrradtouren, ein paar Schwimmeinheiten und einige Flaschen Sonnencreme später, fährt man dann total geschafft und braun gebrannt wieder heim. Gigantisch. Wenn es doch immer so sein könnte.

Kann es aber nicht. Wir packen also unsere Koffer und ich nehme lieber noch eine Mütze für unter den Helm mit, weil ich es nicht glauben kann, dass wir tatsächlich in den Sommer fahren. Auf Mallorca werden 20° – 25°C erwartet, außerdem wird es sonnig. Aber beim derzeitigen Wintereinbruch kann ich mir das irgendwie noch nicht vorstellen. Wie fühlen sich denn 25°C überhaupt an? Wir hatten das zwar erst kürzlich, aber dauerhaft vorstellen klappt noch nicht. Also liebe dicke Handschuhe und eine Mütze einpacken. Sicher ist sicher.

Und lieber liegen die dann auf Mallorca im Zimmer und ich brauche sie nicht, als daheim, und ich brauche sie. Wir haben wirklich jede Menge Kram und ich bin froh, dass wir frühzeitig mit zusammenpacken und rauslegen angefangen haben. So kann man immer noch mal durchgehen und prüfen, ob auch wirklich alles beisammen ist. Und bald geht’s dann ab ins Trainingslager. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit der Chefin, dem Tonangeber, der Hübschen, dem Kämpfer für Recht und Ordnung, Xena und natürlich auf ein paar neue Gesichter.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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