Laufen am 1. Wasserhäuschen Tag


Die Sonne scheint und da der Herbst sich mit großen Taten schon in den letzten Tagen angekündigt hat, nutze ich heute besser die Gelegenheit und gehe laufen. Es regnet auch nicht, was bei mir ja per se immer etwas ungewöhnlich ist. Also ausnutzen, was geht. So einfach ist das. Ich bin mittlerweile auch wieder im stolzen Besitz meiner Garmin 735 XT. Der Service hat sich tatsächlich dazu durchgerungen, mir die Uhr nach nur 5 Wochen, im Vergleich zu sonst 5 Tagen, wieder zurück zu schicken. Das ist irgendwie eine Zumutung, finde ich. Und ich trainiere noch nicht mal wirklich auf einen Wettkampf hin. Immer noch bin ich total sauer, dass man nicht wenigstens einen Hinweis auf die Verzögerung kommuniziert hat.

Angezogen, mit meinen neuen Asics Schuhen ausgestattet und natürlich mit meinem Hüftgurt, mache ich mich dann auf den Weg und drehe meine Runde. Ich habe irgendwie im Kopf, dass ich heute ganz besonders super lange laufen möchten. Weil ich nämlich immer vergesse, wie anstrengend laufen wirklich ist. Der Wunsch relativiert sich ziemlich schnell, als ich die erste Strasse überquert habe. Ich checke immer mal die Uhr, und ich laufe ganz ordentlich. Aber es ist ziemlich anstrengend. Wirklich ziemlich anstrengend.

Unfassbar. Der letzte Lauf war glaube ich nicht so. Oder habe ich das nur vergessen? Oder verdrängt? Also laufen ist auf jeden Fall total anstrengend. Ich muß mich unbedingt daran erinnern, wenn ich das nächste mal laufen gehen. Damit ich entsprechend vorbereitet bin und nicht so arglos durch die Gegend renne. Ich laufe heute eine Schleife mehr, als mit dem Zeugwart und bin dann nach 4km wieder daheim. Dafür dass ich eigentlich dachte, heute laufe ich mal wirklich lange, ist das ziemlich lustig.

Das ist halt die Vorstellung und die Realität, die manchmal weiter auseinander liegen, als man es sich überhaupt vorstellen kann. Die korallenfarbenen Schuhe sind der absolute Knaller, die kann ich bestimmt auch über längere Strecken tragen. Wenn es denn dann irgendwann mal zu längeren Strecken kommt. Was selbstverständlich nicht auszuschließen ist.

Am späten Nachmittag treffe ich mich mit Lisabet am Frankfurter MyZeil, weil ich eine Fahrt im Binding Bulli gewonnen habe. Anlässlich eines Gewinnspiels zum 1. Wasserhäuschen Tag in Frankfurt hat das Frankfurter MyZeil eine Fahrt im Binding Bulli verlost und weil Lisabet so auf Bullis steht, hatte ich sie verlinkt. Natürlich nicht in der wirklichen Annahme, dass ich die Tickets gewinne. Aber zack. Gewonnen. Und so treffen wir uns also pünktlich zum Einstieg und besteigen den Bulli um mit einem gigantisch guten Stadtführer durch die Frankfurter Innenstadt kutschiert zu werden.

Es gibt viel zu erzählen. Über Frankfurt und natürlich über die Wasserhäuschen. Ich wusste ja noch nicht mal, was ein Wasserhäuschen überhaupt ist. Und dachte, das hat was mit Feuer löschen zu tun. Aber jetzt bin ich mehr als aufgeklärt und wir hatten eine tolle Zeit. Und haben nun die Erkenntnis, dass so eine Bullifahrt ziemlich laut ist, aber für jede Menge Aufmerksamkeit sorgt.

 

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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