Gelesen: Ultimative Ausdauer


Angezogen von den packendenden Lockfloskeln auf dem Buchtitel habe ich kürzlich „Ultimative Ausdauer“ von Mark Sisson und Brad Kearns gelesen. Dabei finde ich Stress reduzieren und dabei mehr Spaß zu haben einen der lustigsten Punkte auf dem Cover. Schon der Einstieg liest sich leicht und flüssig, Mark und Brad erklären ihre Einstellung zum Thema warum herkömmliche Trainingsmethoden und Vorgehensweisen nicht immer zum Erfolg führen. Dabei haben sie selbst jahrelang nach diesen Methoden trainiert. Sich weiter zu entwickeln, ist dabei aber keine Schande, sondern natürlich Fortschritt.

Mark Sisson

Alt hergebrachte Methoden und Trainingsansätze werden also hinterfragt und auf die Probe gestellt. Vor allem geht’s um den Stoffwechsel und die Schnelligkeit von Ausdauersportlern. Der Zeugwart und ich haben unsere Ernährung ja bereits vor einigen Jahren umgestellt und kommen damit hervorragend klar. In „Ultimative Ausdauer“ wird das Paleo Prinzip vorgestellt und durchgeführt. Eine der wesentlichen Fragen ist, ob ich überschüssiges Körperfett mit mir rum trage. Nun ja, ich sehe mich regelmäßig im Spiegel und selbst Menschen, die mich noch nie nackt gesehen haben wissen, dass da sicherlich das ein oder andere Kilo Körperfett vorhanden ist, das ich loswerden könnte. Ohne, dass es mich großartig behelligen würde natürlich. Ich habe das einfach extra.

Mark Sisson Buch

Das Paleo Prinzip, was hier im Buch verfolgt wird, kümmert sich also hauptsächlich darum dass jede Mahlzeit den maximalen Nährwert enthält und dabei der Fokus auf unverarbeiteten Lebensmitteln liegt, die ursprünglich sind und sehr wenig verarbeitet werden. Alles zuckerhaltige, Getreideprodukte und alles industriell hergestelltes wird vermieden. Jedem klar denkenden Menschen ist sowieso klar, dass ein industriell gefertigtes Weizenbrötchen weniger gut für den Körper ist, als ein Rohkost Teller. Trotzdem verstehe ich jeden, der eher zum Brötchen greift, weil alleine die Vorbereitung für einen Rohkost Teller viel  mehr Zeit in Anspruch nimmt, die sich nicht jeder nehmen möchte.

Ultimative Ausdauer

Wer sich also vom Zucker frei macht und nicht nur langsame Cardiotraining absolviert, sondern es auch mal krachen lässt, der kann bessere Leistungen erbringen, weil er langfristig nicht auf die Zufuhr von Kohlehydraten angewiesen ist. Mit ordentlicher Ernährung und zielorientiertem, extrem effektivem, Training verschwindet überschüssiges Körperfett und im Endeffekt bleibt mehr Zeit, trotz gleichem Aufwand. Wenn doch alles so einfach wäre. Sein Leben so umzukrempeln ist nicht immer nur einen Fingerschnipp entfernt. Das ist zumindest meine Erfahrung. Allerdings stimmt es, was die Herren manchmal förmlich predigen, weil man es wahrscheinlich nur so wirklich aufnehmen kann: wenn ich mit mehr Spaß trainiere, wenn ich mehr Energie habe und weniger Verletzungen bekomme, wenn ich mehr Zeit habe und trotzdem besser werde, dann ist alles viel effektiver.

Rezension Ultimative Ausdauer

Das Prinzip, was Mark und Brad in ihrem Buch vorstellen, nennen sie Primal Prinzip. Wer mit dem richtigen Training und der dazu passenden, ursprünglichen, Ernährung seinen Körper betütelt, der hat tatsächlich beste Chancen das Beste aus sich herauszuholen und wird beeindruckt sein, zu was man selbst so fähig ist. Besonders schön finde ich, dass Erfolgsgeschichten auf über 60 Seiten, mich sofort motivieren es selbst mal zu probieren. Weil einfach machen eben doch noch am Besten hilft.

Das Buch wurde mir vom Unimedica Verlag kostenfrei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Es ist zum Preis von 29,80EUR im Buchhandel erhältlich.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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