Weihnachtsideen


Auf dem Weg durchs weite Internet und natürlich durch zahlreiche Geschäfte im Rhein-Main-Gebiet, habe ich mir dieses Jahr ein paar Geschenkideen auf die Liste geschrieben. Immer wieder werde ich von Anverwandten meiner sportlichen Freunde darauf angesprochen, ob ich ganz rein zufällig vielleicht eine Weihnachtsidee für den Läufer, Schwimmer, Radfahrer oder Triathleten hätte. Habe ich meistens ganz spontan schon, weil ich die Freunde ja auch immer kenne, und ganz oft haben die Ideen dann eben auch mit dem Sport zu tun.

Ich schreibe mir hier mal meine Liste der sportlichen Geschenkideen auf, viele lassen sich nämlich auch auf andere Anlässe übertragen und haben nichts ausschließlich mit Weihnachten zu tun.

Was zum lesen

Krafttraining im Radsport – Ein interessantes Buch über das richtige Krafttraining für aktive Radsportler und Triathleten inklusive Trainingspläne. Geschrieben wurde das Buch von den Gründern von iQ athletik, dem Trainingsinstitut in Frankfurt. Wer also trainingstechnisch etwas angetrieben werden möchte, ist mit diesem Buch gut bedient.

Vom Couchpotatoe zum Ironman – ist immer noch mein absolutes Motivationswunder-Buch. Damit hat bei mir praktisch alles angefangen. Das Buch konnte ich in einem Rutsch durchlesen, weil mich die Geschichte einfach gefesselt hat. Ob es sinnvoll ist in 8 Monaten einen Ironman zu absolvieren, oder nicht, ist dabei erst mal zweitrangig, zumindest für meinen Motivationsfaktor.

Siegen ist Kopfsache – ist ebenfalls ein schönes Buch, was man im Buchhandel schon suchen muß und was der allgemeine Triathlet deshalb nicht schon längst daheim hat. Es geht um die mentale Einstellung, die ja bekanntlich Berge versetzen kann.

Und weil der Sportler an sich sowieso nicht so viel extra Zeit zum lesen hat, gibt’s noch die Empfehlung für ein Online Zeitschriftenabo. Da kann man auch mal nur kurz durchblättern, weil einen nur ein bestimmter Artikel interessiert. Und man kann, außer auf dem Handy auch noch auf anderen elektronischen Geräten lesen. Finden wir ziemlich praktisch.

Was man sonst noch braucht

Wandhalterung für’s Rad – Ich habe ja im letzten Jahr die von Parax gewonnen, und kann die wegen der tollen Anleitung und dem schicken Aussehen auch empfehlen. Ist allerdings geldtechnisch kein kleines Geschenk, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Kopfband/ Headband – Das ist ein breites Stirnband, was so breit ist, dass es auch die Ohren bedeckt. Manchmal ist es nur mit einem Hersteller versehen (so z.B. von Skinfit), bei Buff gibt es die auch mit Motiv oder einfarbig und nur mit kleinem Emblem. Ich habe keines, aber ich möchte wirklich gerne eines haben. Für Triathleten sind die prima, denn die passen auch wunderbar unter den Radhelm, und schützen die Ohren, ohne auf dem Kopf wie eine Mütze zu sitzen. Die Headbands sind etwas anderes als ein Buffschlauchtuch, also Augen auf, beim Headband – Kauf!

Duschzeug – Weil man als Triathlet gefühlt ständig unter der Dusche steht, ist -zumindest bei mir- Duschzeug immer ein willkommenes Geschenk. Vor allem, wenn es mal was anderes ist. Derzeit dusche ich besonders gerne mit fruchtigen Duschgels, nach denen dann die ganze Schwimmbaddusche riecht. Es gibt mittlerweile ja auch Duschgelflaschen, die sich mit Aufklebern personalisieren lassen, das finde ich auch ziemlich cool, vor allem als Geschenk.

Reinigungszeug – für das Rad (der Athlet ist ja dank Duschzeug bereits sauber). Oft gibt’s Bürsten- und Reinigungssets zum günstigen Vorteilspreis, im Vergleich zum Einzelkauf. Da ist dann für jede Ecke und Kante am Rad eine eigene Bürste drin und für jeden Schmutz und jede Nachpflege ein Fläschchen oder Tübchen. Und Materialpflege ist im allgemeinen für einen Triathleten oder Radsportler wie Meditation. Und natürlich macht sich ein sauberes, gepflegtes Rad auch viel besser im Wohnzimmer an der Radhalterung. Und Bürsten (mit Stiel) finde ich besser, als Schwämme, weil die im Winter eh schon kalten Hände, dann nicht vom Wasser noch kälter werden.

Eintrittskarten zur Triathlon Convention – in Langen. Die findet seit ein paar Jahren im Februar im Rhein-Main-Gebiet statt und ist außer einer Messe auch noch ein Testschwimmen und ein Laufwettbewerb. In der Vergangenheit hat eine Tageskarte 5EUR gekostet, ist also eine nette Kleinigkeit und wenn man extra anreisen muß, dann kann man das Wochenende für 8EUR nehmen und den Rest der Zeit in Frankfurt verbringen. Da gibt’s jede Menge Kultur und die ausgeschilderte Ironman Radstrecke, falls man ein Training einschieben möchte.

Trainerstunde beim Schwimmtrainer – bei mir natürlich beim SchwimmGuru, aber es gibt garantiert auch in anderen Städten talentierte Schwimmtrainer, die den Nerv des beschenkten Sportlers treffen. Und generell Trainingspläne von einem Trainer schreiben zu lassen, nimmt dem Athleten den Planungsdruck und man kann sich vollumfänglich auf die Ausführung konzentrieren. Ich finde das ist auch ein tolles Geschenk.

I against me – Film, eine Dokumentation über Triathlon, in meinen Augen absolut sehenswert, weil packend und informativ zugleich. Ich finde außerdem auch den Rookie Film zum Hamburg Triathlon toll, der heißt Wechselzeiten und zeigt ganz toll die Leidenschaft und wie der Triathlon Funke so überspringt. Beide lassen sich im Winter zum Rollentraining immer wieder ansehen. Sissi geht übrigens auch immer und es gibt eine Dreier CD Box (die selbstverständlich in meinem Besitz ist)… aber vielleicht mag das nicht jeder Triathlet.

ID Tag oder Notfallarmband – Wie man die kleine Plakette mit den Notfallinformationen mit sich führt, ist im Grunde genommen egal, bzw. entweder Vorliebe oder Geldbeutelgröße überlassen. Allerdings kann es nicht schaden mit entsprechender Ausstattung unterwegs zu sein. Das ist mal ein richtig praktisches Geschenk und in jeder Preisklasse sowie vielen unterschiedlichen Designs erhältlich.

Durchblick – Triathleten haben meistens Brillen auf, weil die Augen bei Wind und Wetter ansonsten beim Rad fahren leicht tränen und weil eine Sonnenbrille, wenn die Sonne scheint, absolut cool aussieht. Und wenn die total dreckig ist, muß der Durchblick wieder hergestellt werden. Wir putzen regelmäßig und sind sehr zufrieden. Geschenke, die sich verbrauchen sind ja oft gerne genommen, das hier wäre so eines.

Reibungsreduktion – auch ein Geschenk, was sich verbraucht und nicht unnötig rumsteht, wo bei Triathleten ja eh die meiste Zeit zum Training und nicht zum Ordnung halten verwendet wird. Wir nutzen zum radeln, und immer, wenn wir Gefahr laufen, dass die Haut unter zu viel Reibung leiden könnte, Produkte aus der Apotheke, weil wir die am angenehmsten finden. Es gibt allerdings eine große Auswahl an Produkten, da wird jeder fündig, auch wenn man nicht zur Apotheke rennen möchte.

Online – Trainingspartner … mittlerweile kann man sich für das Rollentraining mit Trainingspartnern und Strecken in fernen Ländern versorgen und das vermeintlich öde Standradfahren damit etwas interessanter gestalten. In unserem Haushalt sind wir diesbezüglich noch nicht wirklich weit fortgeschritten, weil auch die Anschaffung einer Smart-Rolle dann sinnvoll ist, aber ich ahne bereits jetzt, das es der letzte Winter ohne sein wird.

Mini Werkzeug Sammelausklapptool – für’s Rad, das man in der Trikottasche auf den Radausfahrten mitführen kann. Der Zeugwart hat so eines immer dabei, da klappen verschiedene Werkzeuge raus, die allesamt für die unterschiedlichsten Schrauben und Muttern am Fahrrad ihre Zugehörigkeit haben. Brauchen wir so gut wie nie, aber wenn wir Bedarf haben, ist der Zeugwart ausgestattet. Getreu dem Motto, lieber haben, als brauchen.

Technische Ausstattung – und Spielereien braucht irgendwie jeder, auch der, der steif und fest behauptet, dass es ohne geht. Wir haben z.B. Trainingscomputeruhren und Fahrradnavigationsgeräte und ich finde beides großartig, obwohl ich vorher auch der Meinung war, dass ich keines von beiden brauche. Wenn man sich näher damit auseinandersetzt, dann hat nämlich doch ein Großteil der Bevölkerung unheimlich Spaß daran zu sehen, wie man besser geworden ist oder wo man da gerade so langfährt. Und oft ist es auch so, dass man sich technisches Zeug eher weniger selbst kauft, weil man ja der Meinung ist… siehe oben.

Zum Druck aufbauen

Startplatz – falls der beschenkte Triathlet, Radler oder Läufer gerne bei Wettkämpfen unterwegs ist, kann man über einen Vorbereitungswettkampf-Startplatz nachdenken. Der Hauptwettkampf steht zur Weihnachtszeit meist längst fest, weil das Training im Normalfall dann auch bereits im vollen Gange ist. Aber ein kleiner Wettkampf, vielleicht in der näheren Umgebung oder ein Mottolauf, läßt sich meistens noch ganz gut in die Trainingspläne bis zum Saisonhöhepunkt einbauen.

Fitnessstudio – mittlerweile gibt es immer öfter Studios ohne festen Vertrag, bei denen man eine Mitgliedschaft für eine bestimmte Zeit erwerben kann. Ohne Aufnahmegebühr oder Trainerpauschale. Die meisten Athleten mit Trainerplan, erhalten darin ausreichende Anweisungen um sich im Fitnessstudio selbstständig zu beschäftigen.

Trainingszubehör – Schöne bunte und recht günstige Trainingsgeräte bzw. Hilfsmittel für daheim finden wir übrigens immer bei einem französischen Discount Sportgeschäft. Bunte Matten, Kettlebells in jeglicher Ausführung (Größe und Farbe), Expanderbänder, Medizinbälle und vieles mehr. Wer da nicht fündig wird, hat ein anderes Problem.

 

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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