Dazwischen gehört


Wie geplant, fahre ich heute ins Fitnessstudio. Allerdings später als ursprünglich angenommen. An einem Urlaubstag, wie heute, habe ich nämlich jede Menge Tagespunkte im Kopf, die es abzuarbeiten gilt. Erst mal muß ich ein bisschen länger schlafen, als üblich. Dann muß ich eine Torte füllen, die wir morgen mit zur Provinzlerin zum Kaffeetrinken nehmen möchten und dann will ich auch noch einkaufen gehen, und noch dies und noch das. Und am späten Nachmittag sind wir eingeladen um einen neuen Erdenbürger kennen zu lernen.

Da steht schon eine ganze Palette auf der Agenda und dazwischen eben auch noch das Fitnessstudio. Ich kann die dafür benötigte Zeit ja mittlerweile ganz gut abschätzen, trotzdem sind es mit der anschließenden, dringend notwendigen, Dusche immerhin 1,5 Stunden, die mir quasi für den Sport von den anderen Agendapunkten Zeit rauben. Oder Abwechslung schenken. Je nach Blickwinkel eben. Ich könnte es jetzt also lassen, weil ich die Zeit anderweitig nutzen könnte, oder so mehr Entspannung in den Tag reinschwemme.

Oder ich gehe einfach hin und ziehe es durch. Später als geplant marschiere ich also im Rehazentrum ein und finde mich in Mitten von zahlreichen Rehasportlern wieder. Die Feiertage haben bei uns allen für genügend Motivation gesorgt, so dass wir unsere Rehasportpläne heute gewissenhaft abarbeiten. Ich komme mir hier im Activano immer öfter etwas fehl am Platze vor. Im Gegensatz zu früher, wo ich kaum andere Gewichte als meine Mitsportler bewegt habe, verstelle ich heute praktisch jedes Gerät signifikant.

Headset

Erfreulicherweise ist alles schnell und einfach einzustellen und auch die Hanteln, die ich für einige Schulterübungen benutze, sind so ordentlich sortiert, dass nicht viel Zeit verloren geht, um die richtige zu finden. Mittlerweile mache ich bei praktisch jeder Übung 4 bis 5 Sätze mit je 20 Wiederholungen und habe eine gewisse Routine. Deshalb nutze ich heute die Gelegenheit die X-Shock Kopfhörer mal mit richtig Schweiß zu testen. Immerhin wirbt Soul Electronics ja genau damit… na dann mal los.

Dank der Akkubox finde ich die kleinen Stöpsel prima in meiner Sporttasche und mit einem Griff sitzt jeder im entsprechenden Ohr. Sofort, praktisch ohne Zeitverzögerung, sagt mir eine elektronische Frauenstimme, dass die Verbindung zum Gerät hergestellt ist. Ich höre mein Hörbuch weiter, denn das passt zu den langsamen Wiederholungen meiner Sätze. Starten, sowie Laut und Leise einstellen, mache ich an meinem Handy, nicht am Kopfhörer. Ob ich das gut finde, weiß ich nicht so genau. Eigentlich wäre es prima, zumindest Leise und Laut am Kopfhörer bedienen zu können. Einfach, weil ich automatisch, wenn mich jemand anspricht, zum Kopfhörer greife, wenn ich den im Ohr habe. Und nicht zum Handy.

Auch nach einem Blick in die Anleitung finde ich keine Möglichkeit die Lautstärke an den Geräten selbst einzustellen. Offenbar geht es tatsächlich nicht? Der Kopfhörer schließt übrigens so dicht mit meinem Ohr ab, dass ich gar keine Umgebungsgeräusche wahrnehme. Ich habe im Werbevideo (auf der Soul Electronics Seite) gesehen, dass die Kopfhörer auch von einem Radfahrer getragen werden. Wahrscheinlich als Headset, um Anrufe entgegen zu nehmen? Ich würde von einer solchen Verwendung abraten. Bei mir kommt auch bei ausgeschaltetem Kopfhörer kaum ein Geräusch durch, das finde ich, gerade beim radeln, sehr gefährlich.

Ich würde die Geräuschabschirmung der Kopfhörer mit unseren Bose Quiet Comfort Noise Cancelling Kopfhörern gleich setzen, so gut bin ich von Außengeräuschen abgekanzelt. Im Flugzeug stelle ich mir das richtig gut vor, im Straßenverkehr eben nicht. Hier im Fitnessstudio reicht mir das Hörbuch auf einer ganz leisen Einstellung der Lautstärke, und ich kann trotzdem alles prima hören. Andere Sportler um mich rum unterhalten sich und auch während der Sprechpausen im Hörbuch, sehe ich zwar die Lippenbewegungen, kann aber nicht hören, was gesprochen wird.

Soul Electronics

 

Als ich fertig bin mit dem Training gehe ich kurz in die Damentoilette um die eh schon total nassen Kopfhörer, die ich heute wirklich wunderbar vollgeschwitzt habe, kurz unter dem Wasserhahn abzuwaschen. Die Kopfhörer sind nicht wasserdicht, das heißt zum schwimmen sind sie ungeeignet, abwaschen kann man sie aber. In der Anleitung steht, dass ich sie, nachdem sie mit Schweiß oder Wasser zusammengekommen sind, nicht sofort in die Ladebox zurücklegen soll. Ich soll die Kopfhörer 24 Stunden trocknen lassen, ehe sie zurück in die Ladebox kommen. Mmhh.

Ich bin heute ein Rebell. Ich trockne die Kopfhörer ab, nachdem ich sie abgespült habe, und lege sie auf mein Handtuch, während ich mich in der Umkleide umziehe. Und dann packe ich sie zurück in die Ladebox und die Ladebox kommt in meine Sporttasche. Ich bin ehrlich, ich habe mich keine 24 Stunden lang angezogen. Und ich habe auch keine Lust die winzigen Kopfhörer dann 24 Stunden lang in meiner Sporttasche zu suchen, weil sie überall und nirgends sein können. Das Besondere ist ja diese Ladebox, in der sie gleichzeitig auch nicht verloren gehen können.

Beim nächsten Einsatz der Kopfhörer lasse ich mich mal vom Zeugwart anrufen. Jetzt aber fahre ich zügig heim und der Zeugwart und ich arbeiten den Tagesplan weiter gemeinsam ab.

Clauditries

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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