Zweistellig und Sonne 2


Manchmal bringt es einfach etwas, wenn man genug schläft, wenn die Sonne scheint und wenn man die Sachen einfach mal etwas langsamer angeht. Das kann am Alter liegen, oder am Frühling, oder am Trainingszustand, eigentlich ist das auch egal. Es ist viel wichtiger, dass es funktioniert. Heute lassen der Zeugwart und ich es langsam angehen. Wir machen erst etwas Haushalt, ich bereite eine Torte vor, die ich am Dienstag im Büro verschenke, dann gehen wir einkaufen. Und dann? Dann gehen wir laufen.

Wir ziehen uns um und ich kann mein Glück kaum fassen, dass es draußen 11°C hat und die Sonne scheint. Es gibt keinerlei Wind und man möchte fast meinen, dass der Frühling es endgültig geschafft hat. Aber wer weiß das schon, mit dem Frühling? Im Schatte ist es garantiert noch immer ziemlich frisch. Aber die Sonne wärmt. Mit Oberteil und Windweste machen wir uns auf zum gemeinsamen Lauftraining.

Gelaufen wird heute auf neuem Terrain. Der Zeugwart und ich laufen eigentlich immer die gleichen Strecken. Entweder durch den Wald zum See, oder durch den Wald ins nächste Dorf, oder am Waldrand entlang mit Blick aufs Feld. In die andere Richtung laufen wir nie. Obwohl es in der Richtung bestimmt auch schön zu laufen ist. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, warum wir es nie in diese andere Richtung probiert haben. Vielleicht, wenn man ein paar Strecken hat, dann ist eine neu Erkundung nicht so wichtig? Man hat ja Abwechslung. zur Verfügung. Und ich laufe zusätzlich auf der Arbeit und sehe dort noch was anderes.

Lauftraining

Wir probieren heute aber mal die andere Richtung aus. Weil es sich bei dem schönen Wetter auch anbietet und wir heute sowieso nichts weiter vor haben. Wir traben ganz passend nebeneinander her und ich laufe schneller als in den letzten Trainings auf der Arbeit. Hier ist alles flach, vielleicht liegt es daran? Auf der Arbeit geht’s ständig hoch oder runter, außerdem sind die Wege teilweise uneben. Heute hier mit dem Zeugwart passt es aber ganz prima. Wir laufen die unbekannte Strecke und ich finde Gefallen daran. Ich laufe sehr gerne auf Asphalt, es ist topfeben, bis auf ein paar leichte Wellen, die Strecke liegt windgeschützt und zu dieser Tageszeit in der Sonne.

Nicht, dass ich Sonne bräuchte, aber es ist wirklich schön, dass es heute mal zweistellige Plustemperaturen hat und es ist total ungewohnt. Eigentlich hätte ich auch mit kurzen Ärmeln unterwegs sein können, außer in den Schattenpartien, da wäre kurzärmelig wirklich nicht angebracht gewesen. Wir laufen heute gute 40 Minuten und haben die neue Region ganz gut beleuchtet. Vollständig erkundet haben wir sie natürlich noch nicht, dafür liegt hier einfach zu viel Landschaft hinter der Strasse. Aber wir haben einen sehr netten Anfang gemacht.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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2 Gedanken zu “Zweistellig und Sonne

  • Helge Orlt

    Liebe Claudi,
    wärmere Temperaturen und Sonne machen es irgendwie leichter. So empfinde ich es jedenfalls. Ich bin immer der Meinung im Winter läuft es sich eh nicht gut :-)))
    Und eine neue Strecke entdecken ist sowieso toll.
    Du wirst sehen, das mit dem Laufen wird auch 🙂
    Liebe Grüße
    Helge