Es geht los in Köln. 3


Um 8h wird gefrühstückt, so haben wir genug Zeit zum verdauen und um uns dann nach dem Frühstück in die Wettkampfklamotten zu packen. Ich mache keine Experimente. Ich mache alles genauso, wie es einstudiert wurde. Also esse ich Müsli und trinke Orangensaft. Schade eigentlich, denn das Frühstücksbuffet im Maritim Köln  bietet soviel mehr. 
Ich fühle mich wohl. Irgendwie habe ich das  Gefühl, dass ich das heute schon hinbekomme. Und dass ich ins Ziel laufen werde. Meiner Prellung geht es ganz gut. Ab und an ziept sie noch ein bischen, aber das ist erträglich. 
Zurück im Zimmer lege ich meine erprobte Wettkampfmontur an. Ich mache auch hier heute keine Experimente. Alles wird genau so angezogen, wie bei den Trainingseinheiten im See, auf dem Rad und beim Laufen ausprobiert. Und weil es so ist, geht’s auch dementsprechend flott. 
Ich packe meine Beutel. Den für danach, wenn ich im Ziel angekommen bin und den, mit meinen Schwimmsachen und Radschuhen. Ich denke an meinen Neoprenanzug, an meine Socken und an meine Wechselmatte. Es scheint, als wäre alles gut vorbereitet. 
Dann marschieren wir nach unten in die Lobby. Die glänzt bereits Orange, weil das Team praktisch komplett versammelt ist. Nach einer spontanen physiotherapeutischen Klebesitzung, bei der der Zeugwart Madita tapemäßig versorgt, weil sie noch in die Hocke gehen mußte und dabei irgendwie was nicht gut in der Wade war, machen wir ein Teamfoto. Dabei tauchen wir nun auch die Treppe in komplettes Orange. 
Der Shuttlebus zum Fühlinger See fährt direkt am Hotel ab, da haben wir Glück, dass wir im Wettkampfhotel wohnen. So sind die Wege kurz. Wir marschieren raus, und schon ist der Bus da. Ein wunderbares Timing. 
Während der Fahrt zum See legt die Teamchefin noch die Wettkampffrisur an. Das braucht immer einige Zeit, aber sie hat sich ja einen Friseurplatz ausgesucht, von daher paßt das schon. Die Frisur sitzt lange ehe wir den Shuttleparkplatz am See erreichen. Der ist anders, als der gestern und so müssen wir erst noch etwas Ortskundigkeit beweisen, ehe wir in die Wechselzone kommen. Meine natürlich angeborene Orientierung, die sich sonst immer in gänzlichem Verlorengehen auszeichnet, dreht voll auf und so finden wir nicht nur den See, sondern auf dem Weg dahin auch Dixiklos und dann tatsächlich die Wechselzone. Beeindruckend. 
Die Teamchefin und ich richten unseren Wechselplatz ein. Dann organisiert die Teamchefin eine Radpumpe und wir pumpen Luft auf die Reifen. Weil wir unseren Neoprenanzug dann auch schon anziehen, denn der Trainer der Teamchefin sagt, eine Stunde vorher paßt schon, können wir dann unseren grünen Nachwettkampfwechselbeutel abgeben. Nachdem die Teamchefin noch eine Flasche Wasser organisiert hat, marschieren wir kurz vor 12h zur Wettkampfbesprechung. Die hören wir uns an. Allerdings gibt es nichts wesentliches Neues, denn wir haben ja die Wettkampfinformationen ausgiebig gelesen. 
Nach der Wettkampfbesprechnung gebe ich mit Hilfe der Teamchefin meine Brille ab. Eine Helferin im quietschneonfarbenen Oberteil unter ihrem Helfershirt bietet sich an, die Brille an sich zu nehmen und mir dann nach dem Schwimmen wieder zu geben. Toll. So kann ich sehenden Auges über die Matte und in Richtung Wechselzone laufen. Das wäre prima. 
Dann ziehen die Teamchefin und ich die Neoprenanzüge fertig an und bewegen uns zum Ponton. Da ist der Einstieg in den Fühlinger See. 

Clauditries

Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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