Rekordjagd 2


Heute gehen der Zeugwart und ich wieder gemeinsam spazieren. Für ihn ist das ok, weil heute sowieso noch Schwimmen auf dem Programm steht und ich dabei ja sowieso nur am Rand rumsitze. Da schadet so ein Spaziergang nicht. Und für mich reicht der vollkommen aus um mein Training abzuhaken. Vor allem, wenn ich den Zeugwart im Nacken sitzen habe, der sicherlich kein Bummeltempo spazieren möchte, sondern schon ordentlich marschiert. Wir wollen ja immerhin auch irgendwann mal ankommen. Sozusagen.

Neue Wege

Wir spazieren heute eine andere Strecke, als ich sonst alleine und ich weiß, dass die ein gutes Stück länger ist, als die 5km zum Physiotherapeuten. Aber ich bin ja in guter Gesellschaft, was soll schon passieren, wenn der Zeugwart mit dabei ist? Wir präparieren uns gut mit Sonnencreme und Autan, weil alle Mücken, die sich mit der Mückenplage angekündigt hatten, ja auch bei uns aufgetaucht sind, und schon geht’s los. Heute kommt es  mir nicht ganz so warm vor, wie die letzten Tage, das etwas längere Stück sollte also rein temperaturtechnisch zu schaffen sein.

Der Zeugwart und ich laufen einen altbekannten Weg, erfreuen uns am deutschen Schilderwald und sind wirklich ganz gut unterwegs. Wir spicken den heutigen Spaziergang noch mit einem Schlenker durch bislang vollkommen unbekanntes Terrain und genießen dabei noch einen klasse Ausblick über Frankfurt.

Und per Zufall zeige ich auch noch prima auf die neue EZB, die man von hier aus auch gut sehen kann. Eine Bank für nur eine Person, ist uns auch noch nie untergekommen, aber das passiert eben, wenn man vom normalen Weg abweicht und einfach mal was Neues sieht. Wenn wir das nächste Mal hier spazieren gehen, möchte ich auch herausfinden, was es genau mit dem kleinen grünen Gesellen so auf sich hat, der uns auf einigen Straßenschildern begegnet.

Tschakka

Am Ende unseres Spaziergangs, zeigt meine Uhr uns 6km in 1:05h an. Und natürlich habe ich auch die 5km Zeit geprüft, die ja auf Rekordkurs war, bis letzte Woche. Diese Woche bin ich leider nur weitere 4 Minuten auf den 5km schneller geworden. Der Rekord auf die 5km verschiebt sich also etwas nach hinten. Gut, dass wir sowieso einen Puffer eingebaut hatten.

Ich bin super mitgelaufen, kam nicht aus der Puste und auch der leichte Armschwung war für meine Narben und die Rippen gut zu ertragen. Es geht voran!

Clauditries

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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2 Gedanken zu “Rekordjagd

  • Manfred

    Liebe Claudi,
    toll von deinen Fortschritten zu lesen! – Du bist ja schon wieder so gut drauf, dass du an Rekorde denken kannst! :cool:
    Alles andere kommt; eine Triathletin ist ja zu kämpfen gewohnt!
    Also, weiterhin einen super Heilungsverlauf!
    LG Manfred

    • Clauditries Autor des Beitrags

      Hallo Manfred,
      man darf sich einfach nicht unterkriegen lassen! Du hast es nach Deinem Unfall ja wirklich super vorgemacht!
      Viele Grüße und danke für die guten Wünsche!
      Claudi

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