Bitterkalter Rekord


Manchmal passiert ein Frühjahrsputz ganz einfach so zwischendurch, ohne dass man den plant. Der Zeugwart und ich haben nämlich nichts dergleichen geplant für heute, weil wir davon überzeugt sind, dass bei uns schon alles soweit passt. Und zack, kommt alles anders als man denkt und wir verbringen den Vormittag damit die Küchenschubladen aufzuräumen und jede Menge Dinge, die wir bereits seit Jahren nicht mehr benutzen, auszusortieren. Eine ganze Kiste von ungebrauchten Küchenutensilien haben wir nun also ausgeräumt und damit auch gleich einige Schubladen geputzt und regelrecht gelüftet. Der Zeugwart macht nun mit dem reinigen der Dunstabzugshaube weiter. Das liegt weiter über meinem Größenlevel und ich kann hier nicht wirklich hilfreich zur Seite stehen.

Also ziehe ich mich um und gehe laufen. Der Tonangeber hat noch eine Lauf- und zwei Radeinheiten für diese Woche auf meinen Trainingsplan geschrieben, weil er anscheinend überhaupt keine Ahnung hat, wie ich mit diesen ganzen Belastungen so zurecht komme. Oder er hat ein grenzenloses Gottvertrauen in meine Leistungsfähigkeit? Oder andere können das und ich halt eben nicht? Eines ist vollkommen klar, heute bekomme ich noch genau eine Einheit unter und ich habe mich für einen Lauf entschieden.

Draußen ist es herrlich sonnig und bitterkalt. Die New York Kälte wird doch nicht zu uns rüberschwappen? Ich laufe heute mit meinem Hörbuch und den Kopfhörern, denn ich habe große Pläne und ich glaube, dass mir etwas Abwechslung dabei gut tut. Ich laufe weiterhin nach der Methode von Green Machine, der einfach ziemlich gute Ideen hat, und mache nach den ersten 2km eine 200m Gehpause. Das Wetter ist wirklich herrlich, aber ich bin sehr froh über den zum Stirnband gefalteten Buff und die Handschuhe. Zum eigentlich kühlen Wetter kommt nämlich auch noch ein bisschen Wind, der die Sache nicht besonders angenehm macht.

Lauftraining

Ich schaffe den 2km – 200m Wechsel ziemlich gut, das Hörbuch ist einfach ein toller Laufbegleiter, das Wetter ist top und ich schaffe es tatsächlich, dass ich heute erst nach 10,5km daheim ankomme. Allerdings bin ich total geschafft und damit fix und alle. Ich werde nach der Dusche heute erst mal auf die Couch fallen. Und dann beichte ich dem Tonangeber, dass es zu weiteren zwei Einheiten heute, vor allem auf dem Rad, nicht gereicht hat.

Clauditries

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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