Wartung und Pflege… daheim!


Das ist ein Bericht, weil ich etwas Tolles entdeckt habe um uns Zeit zu sparen, es handelt sich nicht um eine Kooperation, wie sie bei vielen Blogger Kollegen vorkommt. :-)

Mit einem Zeugwart hat man ja auch immer ganz gut gewartete Räder daheim. Zumindest die groben Tätigkeiten kann der Zeugwart auf kurzem Dienstweg machen und wenn es kleinere Probleme am Rädchen gibt, dann kann der Zeugwart auch die lösen. Für die Durchführung einer Inspektion hat der Zeugwart allerdings selten die Muse und er hat auch gar nicht die Ausrüstung dafür. Gott sei Dank! Sonst hätten wir noch mehr Kram. Erfreulicherweise haben wir also nicht so viele Werkzeuge und der Zeugwart hat auch gar keine Zeit um die Inspektionen und tiefergehende Wartungsarbeiten durchzuführen.

Bislang haben wir die Räder immer zum Radladen gefahren und dann eine Woche darauf verzichtet, weil wir keine Zeit hatten sie nach ein paar Tagen wieder abzuholen. Es war also immer eine Samstag bis Samstag fahrradfreie Zeit, was natürlich ein Desaster war, denn Sonntags ist ja immer Zeit zum radeln. Da es nicht anders ging, haben wir das halt so gemacht, aber jetzt sind wir in der Zukunft und haben eine Alternative!

Ein mobiler Fahrradmontage und Wartungsservice. So einfach, und doch so besonders praktisch, neu und lebenserleichternd, ich kann es kaum glauben. Den Termin habe ich über die Internetseite vereinbart und das Finetuning ging dann per Email. Ich war nicht an Geschäftszeiten gebunden, sondern habe die Emails spät abends versendet. Überpünktlich ist dann heute tatsächlich der Go Bike Service Transporter vorgefahren, der Zeugwart hat die Räder raus gestellt und schon ging’s los. Inspektionen, neues Lenkerband und die Montage der Di2 Junction Box an meinem Rad von Canyon. Die habe ich als Wiedergutmachung von Canyon bekommen, weil meine Erfahrung bei der Abholung nicht dem entsprochen hat, was Canyon seinen Kunden normalerweise bietet.

Ein bisschen Pech kann man immer haben, die geschenkte Junction Box wird mein Schalt- und Garmin-Erlebnis in neue Höhen heben und deshalb freue ich mich sehr über diese Freundlichkeit und darüber, dass sie jetzt auch endlich montiert wird. Das ist nämlich gar nicht so leicht, denn die Di2 braucht erst mal für jede ihrer Komponenten ein Update um mit der Box kommunizieren zu können, sonst geht nämlich gar nichts mehr.

Erfreulicherweise ist Andreas von Go Bike Service auf jede Situation bestens vorbereitet, außer zahlreichen Montagewerkzeugen ist auch ein Laptop, viele Kabel und jede Menge Klebeband und Ersatzteile mit an Bord. Und deshalb kann er einfach mal so mein Canyon komplett auseinandernehmen, alle elektronischen Komponenten auf den neusten Stand bringen und dann alles wieder zusammensetzen. Ist etwas zeitaufwendig und wir sind heilfroh, dass wir mit der Junction Box Montage nicht selbst losgelegt haben. Das Canyon hat dann aber tatsächlich eine ganz besondere Verbindung mit dem Garmin Navi und ich kann ab sofort dann wirklich leicht die Bildschirme wechseln, ich sehe in welchem Gang ich gerade bin und kann später prüfen, wie oft ich die Gänge gewechselt habe.

Alles keine lebenswichtigen Informationen, aber irgendwie doch cool, dass es geht. Nachdem das schnellste Rad der Welt, dass der Zeugwart seit Jahren mit schwarzem Lenkerband fährt, ein neues Outfit bekommen hat und jetzt zukünftig ein Farbspiel von Orange zu gemustert durch die Gegend fährt und auch die Crosser ihre Inspektion bekommen haben, ist der Besuch vom Go Bike Service auch schon beendet. Durch die ganzen Updates meiner elektronischen Schaltung hat es länger gedauert, als gedacht, aber das war kein Problem. Zukünftig könnte ich die Räder ins Auto packen und den Service zur Arbeit bestellen, damit sie dann dort gewartet werden. Ich sitze dann in der Zwischenzeit im Büro. Keine extra Wege für mich, keine zusätzliche Zeit, die ich einplanen muß. Das finde ich ziemlich toll. Würde wahrscheinlich auch klappen, mit ein paar Vereinsrädern und einer Wartung während des Schwimmtrainings. Möglichkeiten Zeit zu sparen gibt’s ja jede Menge, wenn man ehrlich ist.

 

Clauditries

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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