Schleckpause


Für die heutige Trainingsplanung hat die Chefin den freien Karfreitag im Auge gehabt und wahrscheinlich auch bereits gewusst, dass das Wetter gut sein soll. Zumindest lässt die Radeinheit darauf schließen, dass die Chefin nicht nur das Trainingslager vorbereiten möchte, sondern auch auf arbeitsfrei hofft. An einem Feiertag aber natürlich nichts ungewöhnliches. Trotz anstehenden Trainings schlafen der Zeugwart und ich heute erst mal ausgiebig aus.

Nach dem Frühstück debattieren wir kurz, wie das Training gestaltet werden soll und wo wir denn hinfahren möchten, aber weil wir nicht so richtig entscheidungsfreudig sind, beschließen wir erst mal etwas Pause zu machen. Und dann geht alles auf einmal ganz zügig und der beste Verein der Welt findet sich über die WhatsApp Gruppe zu einer gemeinsamen Radausfahrt zusammen. Diese Gruppe ist wirklich Gold wert. Spontan, genau die richtige Belastung und ganz bestimmt gibt’s eine total leckere Eispause. Aber das sehen wir dann.

Aus der Erfahrung heraus und weil das Wetter entsprechend warm ist, fülle ich mir heute zwei große Flaschen, wohingegen der Zeugwart mit nur einer Flasche gut zurecht kommt. Ich glaube im Bereich trinken habe ich einfach viel zu bieten und einen hohen Verbrauch. Heute probiere ich mich durch altbekanntes Maracuja Getränk von Neprosport, mit dem ich schon öfter gefahren bin und einem neuen Produkt von Sponser. Da esse ich ja gerne die Riegel und deshalb bin ich aufgeschlossen, dass mir auch das Getränk schmeckt. Der Zeugwart mischt sich was aus der großen Flasche.

Da bin ich ja mal gespannt. Ich finde auf jeden Fall den Vergleich unserer Vorbereitung sehr amüsant. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass weder Sponser noch Neprosport bisher dazu übergegangen sind, mich mit kostenfreien Produkten zu versorgen. Irgendwie verstehe ich das aber auch, ich würde mir auch nicht einen der größten Einkäufer kappen. Da hat der Vertrieb sicherlich was gegen.

Wir fahren gut geplant los und sind klasse pünktlich am Treffpunkt. Die Vereinsmitfahrer kommen gerade angerauscht und nach einem kurzen Hallo geht’s auch schon weiter. Wir fahren herrlich durch die Sonne, die Autofahrer sind weitestgehend radlerfreundlich, die Temperatur ist top und ich bin hochzufrieden mit dem Geschmack meines Getränks und der Bequemlichkeit meiner neuen Radhose. Diese Truppe ist wirklich toll, wir radeln einträchtig, alle ohne Stress und ohne Druck durch die Gegend.

Und weil wir so gut harmonieren, halten wir noch an einer Eisdiele, machen noch eine Schleckpause und erst im Anschluß trennen sich unsere Wege. Der Zeugwart und ich biegen ab, die Topbegleiter fahren geradeaus weiter. Als wir wieder daheim sind, zeigt mein Tacho die praktisch perfekte Umsetzung meines Trainingsplans. Als #judithathlet habe ich heute tatsächlich ziemlich genau auf den Kopf getroffen. Also eigentlich war es ja der Zeugwart, der mich da hingeführt hat, aber ich bin immerhin passend gefahren.

Clauditries

Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

Meine Kontaktdaten findet Ihr im Impressum!
Clauditries

Letzte Artikel von Clauditries (Alle anzeigen)


Über Clauditries

Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind. Meine Kontaktdaten findet Ihr im Impressum!