Irgendwas ist los


Die Chefin will es nach letzter Woche aber mal so richtig wissen. Nach dem ausgiebigem Schwimmtraining gestern, stehen für heute gleich 8km laufen auf dem Plan. Walking gibt das Programm, in dem die Chefin mir meinen Trainingsplan schreibt, nicht her, aber natürlich weiß ich, dass wir beide und das Trainingsprogramm gehen und nicht laufen meinen. 8km sind ganz schön ordentlich, so für einen Wochentag, meine ich. Immerhin reden wir ja von Spazieren gehen und nicht von rennen.

Ich beschließe, auf Grund meines mittlerweile weitreichenden Erfahrungsschatzes, dass es klüger ist, gleich heute früh den Sport einzubauen, als ihn auf heute Abend  zu schieben. Abends wird’s in letzter Zeit oft lang und natürlich könnte ich mir die Klamotten auch mitnehmen und auf der Arbeit laufen gehen, aber irgendwie würde ich gerne probieren hier daheim die 8km Runde zu laufen. Morgens bin ich außerdem natürlich fitter, als am Nachmittag.

Gleich nachdem das Mittagessen vorbereitet und das Frühstücksgeschirr verstaut ist, ziehe ich mich zum laufen um. Draußen ist es ziemlich frisch, so dass ich tatsächlich zu einem Unterhemd greife und einer Weste, zusätzlich zum langärmeligen Oberteil. Es ist außerdem leicht windig, ich glaube also, dass die Klamotten tatsächlich die beste Wahl sind. Heute laufe ich mal wieder mit dem Bevegt Podcast. Der hat sich ja als ziemlich kurzweilig erwiesen und so ist es auch dieses Mal.

Heute bin ich mal wieder ziemlich alleine auf meiner Runde. Die Zeit der Hundeausführer scheint gerade vorbei oder hat noch nicht begonnen, und Mittwochs scheint kein besonderer Sporttag zu sein, weil mir weder ein Rad, noch ein Jogger oder ein anderer Walker entgegen kommt. Das kann ich auch gut verstehen. Mittwochs klappt es bei mir ja auch verhältnismäßig oft nicht mit dem Sport. Obwohl Mittwochs offiziell nie trainingsfrei ist. Aber die Arbeit und der Verkehr machen mir da eben meistens einen Strich durch die Rechnung.

Es ist mir also total klar, warum kein anderer Sportler unterwegs ist, und so genieße ich die Weite der Felder, während ich ein recht ordentliches Tempo an den Tag lege. Mein Knie zickt heute oft rum. Erst ist die Bandage zu fest, dann zu locker eingestellt. Dann ist sie genau richtig, aber meiner Muskulatur ist es trotzdem nicht recht. Sie fühlt sich verspannt an und nicht so stark wie sonst. Ich habe das Gefühl, dass irgendwas im Knie los ist. Es passiert etwas.

Natürlich erwarte ich, dass es etwas positives ist, obwohl es sich komisch anfühlt. Komisch ist aber noch lange nicht negativ. Schmerzen habe ich nicht. Es ist mehr eine Kraftlosigkeit, die meinen Oberschenkel und mein Knie umgibt. So, als hätten sie viel gemacht und bräuchten unbedingt eine Pause. Dabei wurde nichts gemacht. Also natürlich bin ich gestern geschwommen, aber das war für die Beine wirklich weitestgehend unanstrengend.

Zurück daheim bin ich nach guten 8km, das passt also perfekt zum Plan. Und nachdem ich die Bandage abgelegt habe, ist mein rechtes Bein immer noch sehr angestrengt und warm. Ich glaube wirklich, da passiert etwas. Vielleicht hat sich die Kniescheibe ja auf wundersame Art und Weise überlegt, dass es nun Zeit ist, den vielen Übungen und dem spezifischen Training etwas Ergebnis zu liefern?

Clauditries

Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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