Rudern in Blöcken


Heute wird der heißeste Tag der Woche und wir haben immer noch die Ironman Frankfurt Rennwoche. Das ist einerseits ziemlich gut, weil das heißt, dass es am Sonntag eben nicht so heiß wird. Aber wenn der heißeste Tag der Woche sich nur durch 1°C mehr auszeichnet, wird es am Sonntag eben doch unfassbar warm. Für Athleten und Zuschauer, wobei ich immer noch der Meinung bin, der Athlet ist trainiert und kann das Wetter oftmals tatsächlich besser wegstecken. Beim Schwimmen ist es eh kein Problem, beim Rad fahren weht einem ein warmer Föhn um die Nase, was sicherlich nicht besonders schön, aber auch nicht so schrecklich ist, wenn man sich öfter mal Wasser überschüttet und beim Laufen gilt es mit Schwämmen den Körper kühl zu halten.

Der Zuschauer steht rum, oder sitzt. Im Schatten, wenn es geht. Weil der Zuschauer selten so gut trainiert ist, wie ein Athlet. Ein Zuschauer kommt schon mal an die Grenzen seiner Belastbarkeit, wenn er eben einen Tag anfeuert. Trainieren kann man das nicht. Die Wärme ist auch für nicht so gut trainierte Athleten wie mich eine Herausforderung. Heute hat die Chefin nämlich für mich Rudern auf den Plan geschrieben. Da stehe ich mal lieber früh auf, wo ich die Wohnung noch gut lüften kann und es auch draußen noch nicht so heiß ist.

Ich rudere heute also zum ersten Mal nach Trainingsplan. Das ist ja spannend. Nachdem ich den 7 Tage Kurs vom Ruderathlet Angebot absolviert habe, habe ich dort einen vergünstigten Preis für seine Ruderakademie angeboten bekommen. Die beinhaltet ein 6 Wochen Programm. Leider gab es auf meine Rückfragen bislang keine Antwort, so dass ich darauf wahrscheinlich nicht zurück kommen werde. Kundenservice ist mir anscheinend wichtiger, als ich dachte? Ich rudere also heute einfach mal nach dem Plan der Chefin, über weitere Ruderambitionen kann ich mir ja immer noch Gedanken machen.

Eile ist da ja nicht geboten. Also rudere ich heute ganz früh. Draußen geht erst demnächst die Sonne auf. Und das Rudern klappt ganz gut. Ich soll mich in Metern fortbewegen. Dafür benutze ich den Computer, der am WaterRower installiert ist. Keine Ahnung, wie der funktioniert und wie der wohl messen will, wie weit ich komme, aber wird schon passen. Nur weil ich das nicht verstehe, muß das ja nichts heißen. Ich bin ja weder Ruder- noch Computerspezialist.

Erfreulicherweise klappt das Anschalten des Computers auch für absolut Ahnungslose. Es gibt halt einen Knopf zum einschalten und den betätige ich. Und dann geht’s los. Locker Einrudern. Damit geht’s los. Und dann rudere ich 800m Blöcke. Mit dem Computer kein Problem. Obwohl ich unsicher bin, was ich da so rudere. Aber der Computer ist überzeugt, dass ich tatsächlich Meter mache, was ja auch ganz cool ist. Und so ziehe ich also gut durch, achte bei den Blöcken auf die Technik und zack sind die angeordneten Meter auch schon rum.

Sagt der Computer vom Gerät. Na gut. Dann rudere ich jetzt noch mal schön aus und schwappe dann in den zweiten Trainingsteil rüber, der heute auf dem Plan steht. Athletik. Hier nutze ich vor allem mein Wackelbrett, weil das einfach derzeit am meisten Spaß macht. Auf dem Wackelbrett Kniebeugen klappt mittlerweile schon ganz toll und so wackelts noch ein bisschen, bis ich dusche und dann auch zur Arbeit fahre.

Tatsächlich bin ich heute deutlich vor dem Verkehr unterwegs und damit auch richtig zeitig im Büro. Da ist die Hitze dann aber schon richtig präsent. Der heißeste Tag der Woche macht seinem Namen alle Ehre.

Clauditries

Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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