Abschied vom Mohrenwirt


Heute ist unser Abreisetag im Hotel Mohrenwirt und ich kann gar nicht glauben, wie schnell diese Urlaubswoche vergangen ist. Wir hatten grandioses Wetter und eine wirklich tolle Zeit. Unser Technikcamp mit GDT hat heute eine weitere Schwimmeinheit und zusätzlich eine Technikteil im Bereich Krafttraining auf dem Programm. Im Anschluß fahren wir dann direkt nach Hause. Das Auto ist also heute früh bereits gepackt, als wir in Sportklamotten zum Fuschlseebad spazieren um mit Gerald im dortigen Fitnesscenter die Krafttrainingseinheit zu absolvieren.

Die Angestellten des Fuschlseebads zeichnen sich auch heute nicht durch besondere Herzlichkeit oder übermäßige Servicebereitschaft aus und ich bin froh, dass Gerald so cool bleibt und alles ganz entspannt betrachtet. Ich habe quasi Urlaub, bis zum letzten Tag. Einfach perfekt. Und weil Gerald Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, holt er mich auch gleich wieder mit ab. Das Krafttraining machen wir im Fitnessbereich und starten mit Übungen auf der Matte.

Für mich ist bei so einem Camp immer wichtig, dass ich etwas für daheim mitnehmen kann. Es ist ja schön und gut, wenn man die Übungen hier im Camp macht, das, worauf es doch aber ankommt, ist, dass ich für daheim einen Anschub bekomme. Ich mache ja regelmäßig Athletiktraining, und möchte so unbedingt etwas von diesem Camp mit heim nehmen können um es einzubauen. Da es hier auch immer um spezifische Übungen für das Schwimmen geht, bzw. irgendwie ist ja jede Übung auch für das Schwimmen, aber manche sind eben eine Idee hilfreicher, als andere, passe ich genau auf.

Besonders gut gefallen mir die Tipps für die Ausführung der Übungen daheim. Weil es die Sache eben praxisnah und anwendbar macht. Schließlich ist Gerald nicht da, wenn ich mich zu Hause an den Übungen versuche. Obwohl das natürlich cool wäre, aber dafür ist Wien doch ein bisschen weit weg vom Rhein-Main-Gebiet.

Nachdem wir alle Kraftübungen und einige Varianten durchgeturnt haben, geht’s ins Schwimmbecken. Wir haben alle Bahnen für uns. Entweder ist das gutes Timing, oder das Bad ist heute einfach nicht besonders gut besucht. Es ist etwas bewölkt und die fehlenden Sonnenstrahlen sorgen eben dafür, dass sich nicht viele Leute ins Freibad trauen. Perfekt also, um für uns genügend Platz zu bieten. Wir haben so jeder eine Bahn und nutzen den Platz des Bades damit perfekt aus. Gut, dass wenigstens wir durchziehen. Wäre ja sonst wirklich einsam im Fuschlseebad.

Heute absolvieren wir ein komplettes Schwimmprogramm, wie es in Gerald’s Welt immer mal wieder vorkommt. Wir können alle mitmachen, jeder achtet auf seine Steckenpferde und auf das, was er in den paar Tagen gelernt hat. Ich bekomme praktisch nach jeder Bahn ein Feedback und bin richtig platt, dass Gerald alles sieht, obwohl wir alle gemeinsam im Wasser sind und er eigentlich nicht nur mich als einzigen Fokus hat. Aber anscheinend hat er seine Augen überall und so bekomme ich nach jeder Bahn entsprechende Hinweise. Allerdings arbeiten wir mittlerweile nicht mehr an großen Themen, sondern Gerald’s Tipps werden detaillierter.

Nach dem gemeinsamen Auspowern gehe ich ohne Umwege direkt unter die warme Dusche. Der kurze Weg vom Becken zum Gebäude ist wirklich ziemlich kalt. Frisch geduscht geht’s dann wieder mit der Außentemperatur und so verabschieden wir uns sauber und müde geschwommen von Gerald und von den Campkollegen und fahren in Richtung Heimat. Das Technikcamp mit GDT war eine Wucht. So viel gelernt, in so kurzer Zeit. So intensiv, direkt auf mich persönlich gemünzt, trotz anderer Campteilnehmer, das hätte ich nicht für möglich gehalten. Gerald war immer voll dabei, hat uns gut gesteuert, ist auf meine Einschränkungen perfekt eingegangen und hat mir immer eine passende Alternative geboten, statt zu sagen „dann lass es weg“. Ich habe mich super gut aufgehoben und betreut gefühlt.

Diese Urlaubswoche verging rasend schnell. Meistens ist das ja so, wenn man eine tolle Zeit hat. Zeit, die gut verbracht wird, verfliegt, Zeit, mit unliebsamen Themen gefüllt, zieht sich zu einer schrecklichen Ewigkeit. Mit dem Hotel Mohrenwirt in Fuschl am See haben wir Urlaub ab der ersten Minute gemacht. Das haben wir nicht erwartet und wurden so extrem positiv überrascht. Die nette Begrüßung, das tolle Hotelzimmer, das leckere Essen, alle Serviceleistungen… wir wurden vom ersten Tag an direkt in die Erholung hineingetrieben. Einfach wunderbar.

Alle Radausfahrten, die wir gemacht haben, waren atemberaubend. Nicht nur für mich und meine Lunge, sondern auch im Bezug auf die tollen Ausblicke und die Höhenmeter. Das Essen im Mohrenwirt war top. Immer. Wenn wir etwas vom Abendmenü nicht mochten, haben wir eine dermaßen gute Alternative bekommen, dass ich dem Koch ein extra Loblied hätte singen können. Das Hotelzimmer war gemütlich, mit Balkon und sehr schönem hellen Bad. Der Wasserdruck im obersten Geschoss war super, das Wasser war sofort warm und die bereitgestellten Shampoo, Seife und Duschgelspender haben so gut gerochen, dass wir heute beim Check-out an der Rezeption direkt etwas davon eingekauft haben.

Der Mohrenwirt bietet wirklich alles, was wir als Erholungsuchende und Triathleten (oder einfach nur Sportler) im Urlaub brauchen, um uns wohl zu fühlen. Tatsächlich bietet es noch viel mehr, und zwar auch Sachen, von denen ich vorher gar nicht gewusst habe, dass es uns im Urlaub unterstützt oder zusätzlich Erholung bietet. Hier ist wirklich an alles gedacht. Wir danken von Herzen für diesen schönen, erholsamen Herbsturlaub. Es war einfach großartig!

Und damit keine falschen Eindrücke entstehen, der Zeugwart und ich sind vollkommen selbstständig auf den Hotelaufenhalt im Mohrenwirt gekommen, wir haben den Aufenthalt ganz normal bezahlt und die Mannschaft des Mohrenwirts wusste, bis zum ersten Beitrag, der erst Tage nach unserer Ankunft online gegangen ist, nichts, vom Blog. Gleiches gilt für das Technikcamp mit GDT. Gerald hat vom Blog erst nach unserem Camp erfahren.

Clauditries

Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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