Der Kopftrainingsplan


Im eigenen Bett schlafen, ist doch etwas ganz anderes als im Camper. Wenn auch der Ausblick am Morgen in unserem Schlafzimmer etwas weniger spektakulär  ist, als das Fenster zu öffnen und direkt in den Wald zu blicken, wie beim campen, so ist unser Bett um ein vielfaches bequemer, als die Matratze im Camping Bulli. Wir sind einfach verwöhnt, trotzdem würde ich jederzeit wieder los fahren. Allerdings ruft die Arbeit und deshalb passt das schon mit dem bequemen Bett und dem weniger waldigen Ausblick.

Nach dem gestrigen Lauf habe ich heute etwas schwere Beine und merke deutlich meinen Rücken. Das liegt daran, dass ich mich, so wie es Gerald gesagt hat, stets aufgerichtet habe und meine Rückenmuskulatur das anscheinend einfach nicht gewöhnt ist. Das ist natürlich kein Grund es nicht zu tun, sondern gerade einer dafür die Rückenmuskulatur zu trainieren und sie so zu stärken, dass das aufrechte Laufen normal wird. Klingt ja total einfach.

Zum Laufen gehen bin ich heute dennoch nicht fit genug. Der Lauf hat mich angestrengt, zusätzlich war ich oft außer Puste, was die Regeneration natürlich nicht beschleunigt. Außerdem steht auf meinem Kopftrainingsplan für heute Athletiktraining. Einen Trainingsplan zu haben, ist eigentlich ein Trainerprivileg. Und einen Trainer habe ich ja im Moment nicht. Aber trotzdem habe ich einen groben Fahrplan. Der ersetzt nicht das Trainerwissen und kümmert sich auch nicht um einen sinnvollen Aufbau um für irgendetwas irgendwann fit zu sein. Aber mein Kopftrainingsplan sorgt für eine gewisse Ordnung in meinem Kopf und gibt mir einen Ablauf.

Mein nächstes Ziel ist Anfang Dezember der 5km Lauf in Forchheim. Das diesjährige Tricamp Nikolauswochenende findet nämlich zufällig mal wieder am gleichen Wochenende statt und so hab ich den für Samstag fest eingeplant. 5km sind nicht viel, oder eben die ganze Welt. Kann man sich aussuchen. Und ob ich für die 5km einen Trainingsplan brauche, oder eben nicht, kann auch gespalten gesehen werden. Heute mache ich jetzt erst mal Athletiktraining und stelle mir dazu aus den Übungen vom GDT Technikcamp eine Abfolge zusammen. Zusätzlich packe ich die Übungen für mein Knie dazu und natürlich auch einige Minuten auf dem Wackelbrett.

Das Athletiktraining schreibe ich mir auf. Also die ganzen Übungen auf einen Zettel, so dass ich auch nicht durcheinander komme. Es ist für mich wirklich deutlich einfacher, einen Plan zu haben, wie beim schwimmen eben. Und so absolviere ich heute nicht nur statische Halteübungen, sondern auch die Sensomotorischen, die auf wackeligem Untergrund statt finden. Da wird so ein Unterarmstütz gleich noch anstrengender. Obwohl der eh schon anstrengend genug ist, dachte ich zumindest. Ich arbeite mich so durch den Zettel und versuche dabei auf meiner Uhr die Einstellung „Krafttraining“ statt, wie sonst, „Yoga“. Athletiktraining habe ich. noch nicht gefunden, wäre aber sicherlich passender.

Mit dem Krafttraining zählt meine Uhr nämlich Sätze und Wiederholungen, was beim Planken nicht ganz so gut passt. Dafür aber bei den Kniebeugen umso besser. Ich kann nach jeder Übungen auch noch ein Gewicht einstellen und stelle dann später, in der App, nachdem alles übertragen wurde, fest, dass es eine riesige Auswahl von Übungen gibt, die ich zur Benennung jedes einzelnen Satzes auswählen kann. Im Grunde könnte ich auch einfach aus diesem Portfolio Übungen auswählen, wenn mir sonst keine einfallen. Da sind wirklich praktisch alle dabei, die ich kenne und dann noch gefühlte 100erte, von denen ich noch nie etwas gehört habe.

Zum Ende hin, rolle ich noch ausgiebig über die Blackroll. Das wird garantiert niemals mein Favorit, egal was für Training ansteht. Aber wenn es hilft… in meinem Kopftrainingsplan werde ich das auf jeden Fall vorerst berücksichtigen. Und vielleicht wird es ja tatsächlich über die Zeit hin besser. Weiß ich ja nicht, weil ich es noch nicht dauerhaft probiert habe.

Clauditries

Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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