Willkommen Februar. Der erste Monat des neuen Jahres ist schon rum. Unfassbar wie schnell mir das vorkam. 
Und schon geht der Ernst des Jahres los. 
Ich habe eine nachdenkliche Phase.
Die Endlichkeit unseres Lebens wird mir gerade mal wieder deutlich vor Augen geführt. Schlimm wenn jemand stirbt, schlimmer wenn es ein nahe stehendes Familienmitglied ist und am schlimmsten, wenn sich derjenige quält. Wenn der Abschied einfach nicht klappt, wenn der Weg ins Jenseits steinig und holprig ist und man einfach gar nichts tun kann. Weder helfen noch nicht helfen ist richtig oder sinnvoll. Man kann hier auch gar nicht mit sinnvoll oder nicht sinnvoll anfangen. Es ist wie es ist. 
Um nachzudenken mache ich gerne in altbewährter Weise Sport. Ich kann damit einfach gut verarbeiten.  Und eigentlich funktioniert das am Besten mit laufen gehen.
Da aber zusätzlich zur nachdenklichen Phase auch noch eine eiskalte Phase in Deutschland eingetroffen ist und sich -12°C und Dunkelheit zum laufen nicht unbedingt anbieten, habe ich mich statt ganz gegen Sport für Yoga entschieden. 
Der harte Hund und die Damen am See lenken mich etwas ab und weil ich mittlerweile gut mitkomme, kann ich auch beim Sonnengruß am Abend gut abschalten. 
Einzig der Zeugwart bringt mich ins straucheln, weil er bei einer Übung fragt, warum ich nicht -laut Anweisung- nach oben schaue. 
Tja, natürlich will ich alles gut machen und versuche das nach oben schauen gleich mal… und dann macht es plumps. 
Mit diesen Balanceübungen habe ich es -noch- nicht so. Immerhin klappt der Baum schon ganz gut. ;-) Und dieses andere… irgendwann bestimmt auch. Dann weiß ich auch sicherlich wie die verrückt Übung heißt.