Der schöne Mittwoch 2


Seit Wochen freue ich mich auf Mittwochs. Jede Woche auf Neue und meistens beginnt es dann gleich auch wieder am Donnerstag mit der Vorfreude auf den nächsten Mittwoch. Mittwochs ist Balletttraining. Was ein schöner Tag. Mittwochs ist im Büro meistens ein recht anstrengender Tag, aber er findet seinen krönenden Abschluß eben im Tanz, was per se schon mal ziemlich toll ist.

Alle spielen mit

Der Verkehr spielt mir heute in die Karten und so kann ich mich vor Ort in aller Ruhe umziehen und noch etwas mit der Ballettlehrerin plaudern. Über die Jugend, die Kindheit, das langsame Erwachsen werden mit stetem Balletttraining, Aufführungen, dehnen und dass es jetzt hoffentlich bald Frühling wird. Die Zeit bis zum Beginn der Ballettstunde vergeht wie im Flug und schon geht’s los.

Dehnen

Warm machen auf dem Boden. Heute mit besonders viel Bauchübungen. Wie fies. Ich zittere. Nicht vor Wut natürlich, sondern vor Anstrengung. Aber das Balletttraining ist unerbittlich. Was bringt es schließlich, wenn wir uns später etwas zerren? Gar nichts. Also ist es nur verständlich, dass wir uns ordentlich warm machen. Aber dass es gleich so anstrengend sein muß? Von nichts kommt halt nichts. Ist beim Ballett so, wie in jedem anderen Sport halt auch.

Wiederholungen

An der Stange gibt es heute eine leicht abgeänderte Übungsabfolge. Das Wesentliche bleibt gleich, aber heute gehen die Arme mit und wir machen drei statt üblicherweise vier Wiederholungen und hängen noch eine Zwischenübung dran. Ich bin heute wirklich toll dabei. Unfassbar, was der Körper kann, wenn der Kopf konzentriert dabei ist. Ich kann die Übungsabfolge auf Ansage (natürlich!) abarbeiten, die Hüfte ist weitestgehend gerade, der Po ist angespannt und der Bauch schöpft sein Einziehpotential heute ebenfalls voll aus. Ich sehe ein bischen unförmig aus, wie ich so an der Stange versuche zarte, elegante Bewegungen mit meinen stämmigen Beinen zu machen. Aber alles klappt prima.

Und dass ich niemals auf die Menschheit losgelassen werde, mit der Tanzerei, dürfte auch klar sein. Hier im Kurs ist das Aussehen egal. Mein im Gegensatz zu einer Ballerina fast schon ausgeprägter Schwimmerrücken wirkt einfach lustig, wenn ich versuche möglichst elegant alles nachzutanken, was die Lehrerin vorgibt. Aber egal. die Spiegel hier sind ja nicht dafür da, sondern ausschließlich nützlich um die Haltung zu kontrollieren. Und die ist heute prima.

Was Neues

In der Diagonale machen wir heute eine neue Übung, die mir aus der tänzerischen Vergangenheit wohl bekannt ist und dann gibt es noch neue Sprünge. Meine Kondition wird heute gleich mal mit trainiert und die Lunge kann sich freuen, dass sie heute mal wieder seit langem so richtig brennen kann.

Dabei sieht das bei den Profis -wie in jedem Sport – immer so einfach aus.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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