Die fortgeschrittene Stange


Diese Woche ist arbeitstechnisch der Wurm drin. Ich habe eine Konferenz und da die Kollegen von ganz Europa und sogar aus Afrika her anreisen, verbringen wir möglichst viel Zeit miteinander. Abendprogramm ist also inklusive, so dass ich meinen Rehasport irgendwie in die Woche reinpacken muß. Früh hingehen ist die einzige Möglichkeit, wenn die Konferenz um 9h beginnt. Zum Ballett kann ich allerdings wirklich nur abends gehen. Mein Kurs findet zu einer bestimmten Uhrzeit statt und da kann ich zwar morgens etwas üben, aber es ist nicht möglich den Kurs zu verlegen. Eine Ballettschule hat ihre vorgegebenen Zeiten.

Mein Kurs findet heute Abend statt und die Kollegen sind nach dem Abendprogramm von Montag und Dienstag deshalb heute auf sich gestellt. Das ist allerdings in Ordnung, weil sie natürlich auch untereinander viel zu bequatschen haben und sowieso keine Beaufsichtigung brauchen. Ich fahre ins Ballett und ich freue mich. Wie schon letzte Woche, bin ich sicher, dass ich auch heute wieder einen tollen Abend haben werde.

Umziehen geht flott und jedes Mal, wenn ich in meine Strumpfhose und mein Trikot reinschlüpfe muß ich an den Besuch im Tanzladen denken, bei der der Verkäufer mich bei meiner Größenangabe „ich trage 38“ milde belächelt hat und mit einem freundlichen, aber bestimmten, „für eine Ballerina tragen Sie XXL“ antwortete. Tatsächlich passt beides prima und er hatte offensichtlich recht. Besonders motivierend war seine Aussage allerdings nicht. Egal, umgezogen geht’s in den Ballettsaal und wir machen uns warm.

Erst am Boden, wie üblich. Ich hätte nie gedacht, dass auch Ballerinen Planes machen und Bauchmuskelübungen, aber Tatsache, wir planken und strapazieren schon beim aufwärmen die Bauchmuskeln ziemlich ordentlich. An der Stange werden wir in Anfänger und Fortgeschrittene aufgeteilt und ich freue mich total, dass die Lehrerin bereits findet, dass ich mit nur einer Hand an der Stange und mit hinzunehmen der entsprechenden Armbewegungen mitmachen kann. Ich stehe an der Fortgeschrittenen Stange.

Ich komme auch prima mit den Stangenübungen zurecht. Wirklich ziemlich cool, was man in ein paar Wochen aus meinem alten Gehirn wieder hervorzaubern kann. Und ich bin auch recht beeindruckt, wie gut ich mit den Abfolgen zurecht komme. Es ist nicht jede Woche das Selbe, aber die Grundübung bleibt gleich. Trotzdem bastelt die Fee einfach etwas mehr oder weniger drumrum, so dass auch das Gehirn etwas zu tun hat. Heute finde ich mich auch schon etwas weniger unförmig bei den Übungen. Ein Fortschritt, oder ein Knick in der Optik?

Auch über die Diagonale klappen die Übungen heute prima und so bin ich nach der Trainingsstunde wirklich ziemlich fertig, aber auch sehr zufrieden. Der schöne Mittwoch von letzter Woche scheint Programm zu werden. Das gefällt mir außerordentlich gut.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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