Bahnalleingang


Ich wache auf und nach dem ersten Frühcheck im liegen, stelle ich fest, dass der Muskelkater weg ist. Einfach so. Als wäre er nie dagewesen, ist er heute verschwunden. Über Nacht weggeschwappt, durch das offene Fenster geflogen und jetzt wahrscheinlich bei irgendjemand anderem. Mir soll es recht sein. Muskelkaterfrei stehe ich auf. Das ist ja ein Ding.

Heute gehen wir nach der Arbeit zum Schwimmtraining. Da ich mein Herbst- und Winterprojekt „besser und schneller schwimmen“ irgendwie stets im Kopf und vor Augen habe, freue ich mich und will heute einfach mal am Stück möglichst lange schwimmen. Vielleicht schaffe ich ja tatsächlich die komplette Stunde? Manchmal habe ich ja schon eine ganz gute Kondition, aber oft und das vor allem in den Tagen nach der Physiotherapie, ist mein Körper mit anderen Sachen beschäftigt und die Kondition leidet. Erstaunlich, wie ich mittlerweile immer recht genau sagen kann, wo meine Zellen gerade dran arbeiten. Wo es gerade etwas zu reparieren gibt. Und das, obwohl der Unfall mittlerweile über ein Jahr her ist.

Aber reparieren geht anscheinend immer? Mittlerweile sieht man die Narbe an der Schulter auch kaum mehr, klappt also alles ganz gut.

Schwimmen

Wir sind heute nur ganz wenig Athleten im Schwimmtraining und so habe ich eine Bahn für mich, während die Männer ihr Training auf der anderen Bahn durchziehen. Männer unter sich quasi. Hier gibt es jede Menge zu begutachten und zu verbessern. Der Fremdvereinsfan hat in den letzten Wochen nicht so viel trainiert und damit die guten Bewegungsmuster nicht so richtig ins Gehirn gebrannt. Sein Schwimmgehirn greift deshalb auf die schlechten Bewegungen zurück. Ich kann das voll nachvollziehen, mein Schwimmgehirn tickt ähnlich. Deshalb suche ich mir ja derzeit auch einen Schwimmtrainer.

Ein YouTube Video ansehen und das dann Tage später umsetzen klappt bei mir halt einfach nicht. Genauso wenig wie  etwas durchlesen und das dann umsetzen. Das ist bei mir ein absoluter Glücksfall. Trotzdem schaue ich mir gerne Videos an, weil das einfach interessant ist. Für die Umsetzung ist es bei mir aber eben nicht besonders effektiv. Es fühlt sich ja eh immer ähnlich top an, wenn ich schwimme. Von außen betrachtet, ist der Eindruck dann aber total anders. Und selbst, wenn ich mir so ein Video am Beckenrand ansehe, hilft es nicht.

Manchmal denke ich, wenn ich mich selbst auf einem Video anschaue, dass das unmöglich ich sein kann. Aber der Badeanzug verrät mich. Immer. Heute schwimme ich kontinuierlich, einfach immer hin und her. Ich denke an den Schwimmtrainer, den ich mir suche und an das diese Woche anstehende Probetraining bei SchwimmGuru Vito. Manchmal schwimme ich heute auch einfach hinter dem Zeugwart her. Der schwimmt etwas schneller als ich und so kann ich eine Art Intervalltraining machen, wie praktisch. Ich mache außerdem ein paar Rollwenden und tauche ein paar Mal durchs Becken. Und irgendwann sind tatsächlich 55 Minuten rum und ich bin die ganze Zeit, ohne nennenswerte Pause geschwommen. Ziemlich cool, wie ich finde.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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