Offenbacher Mainuferlauf


Nachdem wir unsere Nacht mental hellwach, satt und mit bester Gesellschaft zum großen Teil beim Flitzer und der Fotografin auf der Couch verbracht haben um dem Ironman World Championship auf Hawai zu verfolgen und natürlich mitzufiebern, müssen wir heute trotzdem relativ früh raus. Kein Vergleich zu sonstigen Sonntagen, bei denen wir weitaus früher aus den Federn springen um Rad zu fahren, aber im Verhältnis zur zu Bett geh Zeit, eben doch noch früh.

Die frühe Uhrzeit ist dem Offenbacher Mainuferlauf geschuldet, bei dem die Vereinsmädels starten. Der Plan ist, dass sie runde 2 Stunden auf das Mainufer brennen und so ist die Uhrzeit für unsere Anwesenheit am Wendepunkt klar vordefiniert. Wir können ja schließlich nicht später kommen und die Vereinsmädels dann verpassen, dann könnten wir ja auch im Bett liegen bleiben. Und das wäre blöd für die Vereinsmädels… denn angefeuert werden gibt immer noch mal einen Schub.

Der Zeugwart hat leider einen Platten und muß den Reifen wechseln, während ich schon mal vorschieße um Stellung zu beziehen. Wir sind tatsächlich so knapp. Wahnsinn, wie einen dieser nächtliche Hawaiiausflug platt machen kann. Und da sagen immer alle Langdistanz wäre langweilig zum zusehen… nicht bei uns. Soviel ist sicher! Ich beziehe also Stellung und habe tatsächlich 4 ruhige Minuten, ehe mein erstes Vereinsmädchen flott und strahlend vorbei gerannt kommt. Ich rufe ihr zwar zu, dass sie lächeln soll, aber ich glaube, dass wäre nicht nötig gewesen. Scheint, als läuft es gut bei ihr. Super!

Lisbet ist ihr auf den Fersen. Nicht besonders dicht, aber doch so dicht, dass ich keine wirkliche Anfeuerungspause habe. Und dann kommt zwischendrin auch noch des Zeugwarts Teneriffa Guide und freut sich, dass ich anfeuere. Also jetzt komme ich fast in Streß, weil es sich ja um eine Wendepunktstrecke handelt, und der eine ja zurückkommen könnte während Lisbet noch herrennen wird.

Wissen die eigentlich, dass ich noch müde bin? Es scheint ihnen total egal zu sein!

Als der Zeugwart eintrifft sage ich ihm die Abstände und schon schwingen wir uns auf’s Rad und fahren ein paar Kilometer am Läuferstrom entlang. So haben die Crosser, die wir für den heutigen Tag rausgekramt haben, auch gleich noch etwas Spaß querfeldein. Natürlich sind wir vor Madita da und sie kommt so in den Genuss noch mal vom Zeugwart und mir angefeuert zu werden. Sie hat noch soviel Puste, dass sie uns kurz mitteilen kann, dass sie gut unterwegs ist… und schon ist sie vorbei. Ehe wir wieder heim fahren, warten wir natürlich noch die anderen Läufer ab und, wie immer, fallen mir auch hier noch ein paar schöne Sprüche ein.

Claudi gives it a TRI - Halbmarathon Offenbach 2015

Wir fahren nachdem alle Läufer durch sind, wieder zurück nach Hause und erholen uns erst mal ausgiebig. Weil wir eben auch nicht mehr die Jüngsten sind. Wie soll das bloß im kommenden Jahr werden, wenn wir den Flitzer auf Hawai verfolgen? Wir müssen dringend Kondition aufbauen! Unbedingt.

Clauditries

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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