Freiwassertraining geht immer


Mittlerweile haben wir Kailua Kona auf Big Island hinter uns gelassen und sind nach Oahu geflogen. Kaum jemanden sagt die Insel etwas, außer man bringt sie mit Honolulu, Waikiki, Hawai 5 O oder Pearl Harbor in Verbindung. Dann weiß jeder Bescheid. Also genau auf dieser Insel sind wir gelandet. Unser Hotel ist in Waikiki, nicht direkt am Strand, aber drei Minuten davon entfernt. Man berechnet hier, außer dem normalen Zimmerpreis, auch noch eine Resortgebühr, die das „im Zimmerpreis inkludierte“ Frühstück abdeckt, und eine Gebühr für’s parken. Dabei steht der, mittlerweile graue, Jeep an der Straße. Unfassbar.

Das Hotel liegt ziemlich gut, Wucher ist das trotzdem. Nachdem wir gestern durch Waikiki spaziert und den Strand, die Parks und den Strip erkundet haben, geht es heute extrem früh los. Wir fahren nach Pearl Harbor und tauchen ein, in einen dunklen Punkt der amerikanischen Geschichte. Mit uns stehen hier morgens vor 7h zahlreiche Leute an, die Schlange geht bis zurück zum Busparkplatz. Interessant, dass viel mehr asiatische Besucher hier sind, als Amerikaner. Der Besuch lohnt sich total, das Museum ist gut gemacht und die Bootsfahrt zum Wrack der Arizona, die als Grabstätte am Hafengrund liegt, ist beeindruckend und beklemmend zugleich.

Am Nachmittag gehen der Zeugwart und ich zum Strand. Immerhin ist das hier einer der berühmtesten Strände der Welt, da wäre es ja schier frevelhaft, nicht hinzugehen.

Wir schwimmen ein Stück, Freiwassertraining kann schließlich nicht verkehrt sein, und ich kann prima orientieren und würde sogar so weit gehen, dass ich das Wellenschwimmen mittlerweile ganz gut kann. Oder die Wellen sind hier nicht so heftig, das kann auch gut sein. Hier gibt’s auch jede Menge Fische, und so wird jeder Armzug zum Abenteuer. Natürlich sind erneut alle Fische wesentlich schneller als ich, unnötig zu erwähnen. Hier schwimmen zahlreiche Fische rum, gegen die meine Hand winzig erscheint und erfreulicherweise habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt und schwimme einfach weiter. Zurück am Strand sitzen wir noch eine Weile und schauen den Wellen zu, als eine Hawaiianische Mönchsrobbe buchstäblich neben uns aus dem Wasser robbt und sich mitten drauf einen Platz zum ausspannen sucht.

Für die Einheimischen offensichtlich vollkommen normal, denn sofort steht ein Wildhüter bereit und sperrt ihr einen eigenen Strandabschnitt ab. Mönchsrobben kommen anscheinend regelmäßig zum schlafen und erholen an den Strand, so dass man -auch in Waikiki- vorbereitet ist. Sie sind vom Aussterben bedroht und so stört sie hier keiner, aber natürlich werden zahlreiche Bilder gemacht. Als wir nach dem Sonnenuntergang wieder gut durchgetrocknet zurück zum Hotel gehen, ist die Mönchsrobbe eingeschlafen, war offensichtlich ein anstrengender Tag für sie.

Clauditries

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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