Langeweile hilft nicht


Seit über einem Jahr haben wir Karten für eine Theatervorstellung heute Abend und weil der übliche Samstag ja auch noch anliegt, packe ich das im Trainingsplan festgeschriebene Athletiktraining heute nach den Besuch bei Sorteira. Das Ergebnis meines MRTs ist ziemlich positiv, das Knochenödem ist nicht mehr da und jetzt geht es ausschließlich um Fleißarbeit mit Physiotherapie Übungen. Damit gibt es zwar keine Garantie, dass längere Laufeinheiten wieder möglich sein werden, aber es ist ein Funken Hoffnung entfacht und darauf kommt es ja immerhin an.

Sorteira zeigt mir heute gleich eine hilfreiche Übung, die an meiner jetzt bekannten Problemzone arbeitet, und so kann ich die gleich prima in das nachmittägliche Athletiktraining einbauen. Die Chefin hat wieder Übungen aufgeschrieben, die sich leicht ergänzen lassen. Die angesagten 30 Minuten sind ja ziemlich lang und wollen erst mal gefüllt werden. Es ist ja nicht so, als würde ich mich da eh nur auf drei Übungen ausruhen. Ich baue zusätzlich immer mal wieder was Neues von der üblichen Internetseite ein, weil zu viel Gleiches nicht besser macht, sondern nur Langeweile fördert und meine Muskulatur nicht fordert.

Also gibt es immer eine gesunde Mischung von altbewährten und neuen Übungen, ein bisschen Routine schadet nicht und so kann ich ja außerdem auch feststellen, ob ich besser geworden bin. Das bietet sich vor allem für die Unterarmstütz an, die gefühlt irgendwie nie leichter werden, aber trotzdem länger. Wahrscheinlich schule ich damit nur meine Leidensfähigkeit? Das könnte auf jeden Fall sein. Ich schau also, dass es nicht zu viel Routine gibt und meine Muskeln keine Unterforderung erleiden. Obwohl ich selbst, wenn ich immer nur das Gleiche mache, nicht den Eindruck habe, als würden sich die Muskeln gewöhnen. Aber die Chefin weiß es besser.

Und immerhin habe ich die Chefin ja extra beauftragt, damit sie ihr ganzes Wissen in meine Muskeln investiert. Und in mein Herz-Kreislauf-System. Die Chefin steuert das Training, weil jeder das tun sollte, was er oder sie eben am Besten kann. Ich turne heute also nach den Übungen der Chefin und Sorteira und hoffe, dass mich das alles signifikant weiter bringen wird. Denn teilweise sind die Übungen wirklich ziemlich fies und fallen mir sehr schwer. Also noch weitere, außer dem Unterarmstütz, der ja schon alleine genommen ausreicht um total anstrengend zu sein. Ab sofort gehört auch die Verwendung eines Terrabandes zum regelmäßigen Training. Ich häufe jetzt wirklich Trainingsmaterialien an und sollte über eine Verstaumöglichkeit nachdenken.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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