Einreiseweisheiten 2


Nachdem ich der Hamburger Kälte entkommen konnte, mussten der Zeugwart und ich zügig neue Koffer packen um unseren Jahresurlaub vom letzten Jahr anzutreten. Irgendwie ist der im vergangenen Jahr wegen Seefahrerprojekten und erhöhtem Arbeitsvolumen zu kurz gekommen und erwartet nun eine entsprechende Umsetzung. Wir haben, wie schon so oft, auch in diesem Jahr wieder auf die Hilfe von Daniel von Amerika-ich.com zurückgegriffen. Der kennt die USA einfach am Besten und so bleibt am Ende der üblichen Kosten auch immer noch ordentlich Geld übrig, was wir in die Weltwirtschaft und unsere natürlich viel zu leeren Kleiderschränke investieren können. Auch in diesem Jahr sind wir mit Hotels , Mietwagen und Flug über 400EUR günstiger weggekommen, als in einem normalen Reisebüro. Wahnsinn!

Amerika-ich.com

Nachdem die Koffer also neu gepackt sind, geht’s noch zum für einen Freitag üblichen Schwimmtraining und dann flott ins Bett. Der Flieger meint es mit der Pünktlichkeit heute schließlich ernst. Voll besetzt wird er kaum auf uns warten. Muss er auch nicht. Wir haben tolle Plätze und mit der Betreuung an Bord auch richtig Glück. Dafür kann natürlich keiner etwas, aber ich finde es grandios, wenn ein Urlaub rund rum gelungen und positiv beginnt. In letzter Zeit fliege ich ja häufiger, trotzdem ist diese Crew wirklich überragend klasse. Und so landen wir sogar noch vor der Zeit in Houston. Dem Startpunkt unserer Reise.

Texas

In der Schlange, die sich üblicherweise vor den Einreisebeamten bildet, haben wir das Vergnügen allerlei Weisheiten zu erfahren. Ungewollt, aber nicht wenig interessiert, nutzen wir deshalb die Chance über das Pärchen hinter uns in der Schlange zu erfahren, dass sie noch heute nach Costa Rica weiterreisen werden. Der Flieger geht in drei Stunden und die Dame in meinem Alter macht deutlich, dass sie die Weltzeit bombastisch im Griff hat. Sie stellt ihre Uhr nicht nur auf die USA Zeit, die in Houston ganze 7 Stunden vor der deutschen Zeit liegt, sondern dreht sie gleich erneute 7 Stunden weiter. Denn Costa Rica hat ihrer Meinung nach nochmals 7 Stunden Zeitverschiebung. In der Hoffnung, dass ihr mitgereister Begleiter die Sache gerade biegt, halte ich meinen Mund. Nur, damit ich erst recht schockiert darüber sein kann, als er mitteilt, was das für eine super Idee sei und seine Uhr ebenfalls weitere 7 Stunden zurückdreht. Die beiden ziehen an einem Strang. Schade, dass sich unsere Wege trennen.

Start: Urlaub

Wir holen unseren Mietwagen ab und haben nur wenige Minuten zum Hotel. Und ab sofort Urlaub.

Texas

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind. Meine Kontaktdaten findet Ihr im Impressum!

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