Profikörperspannung


Unser Samstag ist immer etwas vollgestopft mit Erledigungen. Es ist nicht so, als würde ich gefühlt irgendetwas unter der Woche schaffen und zusätzlich mögen es der Zeugwart und ich gemeinsam zu bummeln und Sachen zu entdecken. Da wir heute Abend ein Wintergrillen machen und deshalb mit den Vorbereitungen am frühen Nachmittag beginnen möchten, klappt das Athletiktraining, was die Chefin mir auf meinen Plan geschrieben hat, nicht so, wie ich mir das gedacht habe. Eigentlich wollte ich es vor dem Tagesplan machen, aber dann räume ich so viel rum, dass das nicht klappt. Unser Bummeln in der Stadt und beim Lebensmittel einkaufen kann ich auch nicht als Trainingseinheit zählen.

Es bleibt also zeitlich kein anderes Zeitfenster als heute Abend. Erfreulicherweise gab es zum Nachtisch heute einen Cranberry Vanille Cupcake und ich habe dazu einen Kaffee getrunken. Der verschiebt mein Müdigkeitslevel etwas nach hinten, so dass ich den Plan der Chefin herrlich gut umsetzen kann. Ich finde tatsächlich, dass die Übungsabfolgen, die ich mir über die empfohlene Internetseite aufrufe, etwas bringen und Spaß machen sie mir auch. Wahrscheinlich liegt das aber hauptsächlich an meiner geänderten Einstellung zum Athletiktraining. Ähnlich dem Lauf ABC, was ich im Sommer begonnen und leibgewonnen habe. Wahrscheinlich werde ich ein Nebenschauplatztrainingsspezialist?

Der Zeugwart hat heute in einem Dekoladen, in dem ich eigentlich nach Windlichtern Ausschau gehalten habe, eine Yogamatte entdeckt, die nicht in sich dehnbar ist. Meine bisherigen Sportunterlegmatte ist super weich, aber beim Unterarmstütz oder Seitstütz dehnt sie sich. Das heißt, dass ich mit meinen Füßen immer weiter von meinen Armen wegrutsche, was nicht wirklich der Übungsabfolge entspricht. Und weil ich ja vom Profikörperspannungtyp noch sehr weit entfernt bin, ist dieses zusätzliche Schwierigkeitsgrad für mich nicht zielführend, sondern eher hinderlich. Also war einer der Aufträge für heute, eine nicht rutschende Matte zu besorgen. Und tataaaaa…

der Zeugwart hat nicht nur eine absolut funktionelle Matte gefunden, die nicht rutscht, sondern auch eine, die wirklich hübsch ist. Quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Das ist doch der Wahnsinn. Ich turne also heute lange nach dem Abendessen, während der Jurassic Park Nacht, auf meiner neuen Matte rum und mache das, was Sorteira gesagt hat. Wenn der Muskel richtig zittert, dann noch drei. Das macht Spaß, weil ich so richtig das Gefühl habe, dass die ganze Sache etwas bringt. Mein Knie ist auch schon richtig gut abgeschwollen. Und weil die Matte im Komplettpaket gekauft wurde, verschwindet sie im Anschluß in einem passenden Beutel und steht nicht einfach so irgendwo rum. Nicht, dass man das unbedingt bräuchte, aber gefallen tut es mir doch.

Clauditries

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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