Abwechslung ist das A und O


Bei meinem Physiotherapietermin bei Sorteira diese Woche gab es wieder mehr Schmerz als Zärtlichkeit, und dabei ist sie eine ganz wunderbare, liebevolle Mutter und man traut ihr dieses kraftvolle Zupacken eigentlich gar nicht zu. Da eigentlich aber nur ein bescheuertes Füllwort der deutschen Sprache ist und sie eben wirklich krass zugepackt hat, habe ich einen leichten Schmerz bis gestern mit mir rumgetragen. Nicht schlimm, aber so ein leichter blauer Fleck, gefühlt. Zu sehen ist nichts. Und ich ging außerdem mit weiteren Hausaufgaben heim. Wenn ich nun also Athletiktraining mache, kümmere ich mich auch um das Abarbeiten der gesund-mach Übungen.

Heute hat die Chefin auf meinen Trainingsplan mal wieder Athletiktraining geschrieben. Ich nutze wieder die von ihr vorgeschlagene Internetseite und arbeite heute zur Abwechslung mal mit Gummibändern. Die habe ich vor Jahren mal für einen Test zugeschickt bekommen und eigentlich versauern sie hauptsächlich in unserer Sportutensilienkiste. Aber Gummibänder werden ja nicht schlecht und zur Abwechslung versuche ich es heute mal wieder damit. Es gibt zahlreiche passende Übungen im Internet und natürlich ist im Netzbeutel außer den Bändern auch noch die bebilderte Spiralblockanleitung mit unfassbar vielen Übungen, von denen immer noch zahlreiche komplett unvorstellbar schwer und absolut nicht durchführbar sind.

Aber manche gehen doch. Und außerdem geht es ja schließlich auch um eine Herausforderung. So eine Stabiübung ist nur so richtig gut durchgeführt, wenn die Muskeln zittern und man dann noch drei Wiederholungen drauf setzt. Zumindest sagen das die, die sich damit auskennen. Ich plappere ja nur nach, oder führe nach Anweisung aus. Im Athletiktraining bin ich sicherlich kein Spezialist. Weder in der Übungsdurchführung noch in der Auswahl.

Die nächste Generation der Tricamp Rookies haben als Wochenaufgabe unheimlich langes Planken bekommen diese Woche. Das ist ein Unterarmstütz mit geradem Rücken, der sich praktisch um alle Muskeln im Körper kümmert. Bei mir sogar um alle im Gesicht, das verziehe ich nämlich dabei regelmäßig schmerzverzerrt oder vor Anstrengung. Wahrscheinlich komplett sinnlos vergeudete Energie, aber mein Gesichtstraining lässt sich gerade beim Unterarmstütz nicht vermeiden. Wie auch immer legen die neuen Tricamp Rookies unfassbare Zeiten vor, die sich weit in Richtung der 5 Minuten bewegen. Über 3 Minuten kann praktisch jeder.

Mit Rookie hat das in meiner Welt nichts zu tun. Was stimmt denn nicht mit diesen Anfängern? Es ist wirklich unfassbar demotivierend und als sich alle zum gemeinsamen Planken verabreden, mache ich einfach mit. Aber ich kann den Unterarmstütz längst nicht so lange halten. Wenigstens kann ich den aber heute deutlich länger halten, als noch beim letzten Mal. Es gibt also eine Verbesserung, wenn auch weit unter 5 Minuten. Nun gut. Vielleicht ist die Ausdauer im Unterarmstützhalten auch nicht ganz so entscheidend für mein derzeitiges Knie / Oberschenkel Thema. Wissen tue ich es aber nicht.

Beim Seitstütz habe ich auch schon ordentlich Fortschritte gemacht und heute baue ich noch weitere Übungen für die Beine, speziell die Oberschenkel, ein. Allesamt wirklich fies. Dabei habe ich ordentlich Oberschenkel, aber anscheinend denken meine Muskeln nicht, dass ich sie besonders benutzten sollte? Zumindest mosern sie ordentlich. Nach den 30 Minuten bin ich komplett durchgeschwitzt. Ich glaube in der nächsten Woche nehme ich außer den Gummibändern auch mal den Gymnastikball und die Kettlebell zu Hilfe. Wo wir den ganzen Kram ja haben, kann ich mich da nun langsam vorarbeiten und alles benutzten. Und irgendwann bin ich ganz bestimmt fit genug für das TRX! Irgendwann.

Clauditries

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Unter dem Alias Clauditries schreibe ich meinen Blog Claudi gives it a TRI seit Mai 2011 als Triathlon - Trainingstagebuch mit all den Geschichten, die abseits vom Zahlenwerk der absolvierten Kilometer und des Durchschnittspulses zu finden sind.

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Über Clauditries

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