Seit einer gefühlten Ewigkeit, weil man die Zeit vergisst, wenn es etwas Gutes ist, lebe ich an 6 von 7 Tagen mit Kontaktlinsen. Und zwar nicht, weil ich unbedingt einen Brillentag in der Woche haben möchte, sondern weil ein Brillentag der Augenerholung dient und deshalb notwendig ist. Beim Sport trage ich die Linsen eigentlich immer und dabei ist es egal in welcher Kategorie Sport ich gerade unterwegs bin. Ob Rehasport, bei dem ich ordentlich ins Schwitzen komme und mir deshalb gerne mal mit einem Handtuch durchs Gesicht wische, oder Rad fahren. Beim Laufen trage ich sie ebenfalls gerne, weil ich entweder eine Sonnenbrille brauche oder mir (wie meistens – würde jetzt der Zeugwart sagen) sonst der Regen die Sicht durch die Brille nimmt.

Kontaktlinsen

Und natürlich brauchen meine Augen am frühen Abend auch eine Kontaktlinsenpause und so trage ich meine Brille dann natürlich auch abends auf der Couch oder morgens beim Frühstück. Trotzdem sind die Linsen mittlerweile so praktisch und erhöhen meine Lebensqualität wirklich extrem, dass ich nicht mehr darauf verzichten möchte. So richtig vorstellen kann sich das wahrscheinlich nur jemand mit einer enormen Fehlsichtigkeit. Und wenn man eine klare, unbeschlagene, extrem scharfe Sicht gewöhnt ist, dann möchte man diese auch unbedingt beim Brille tragen haben. Warum sollte ich mich mit weniger zufrieden geben?

Putzroutine

Meine Brille wurde irgendwie schon immer mit Wasser und Spülmittel geputzt. Und für den kleinen Dreck zwischendurch mit entweder meinem T-Shirt, einem Pulliärmel, einem Taschentuch oder einem Brillenputztuch, was ich irgendwann mal in meinen Arbeitsrucksack gesteckt habe. Die Brille wurde geputzt, wenn sie dreckig war und dreckig habe ich gleichgesetzt mit „es wird langsam schwer durchzuschauen“. Unfassbar, wie dreckig so eine Brille über die Zeit wird. Gerade beim Sport saue ich meine Brille so richtig ein, und dabei ist nicht die Rede von Fliegendreck. Schweiß setzt sich da glaube ich am meisten drauf. Und Fett, weil man doch immer mal drankommt.

Dreck ist immer da

Bei meinem Gesicht sind die Augenbrauen auch recht nah an der Brille und so ist gerade der obere Teil immer angedreckt. Aber auch ansonsten wundere ich mich oft darüber, wie dreckig so eine Brille überhaupt werden kann. Das ist auch irgendwie beeindruckend. Mit meiner bisherigen Putzmethodik habe ich meinen Brillengläsern mehr geschadet als ich wollte. Superentspiegelt, nicht gerade billig und trotzdem schafft es ein winziges Staubkorn tiefe Furchen in die Brillenoberfläche zu kratzen, wenn man falsch putzt. Und dann soll ich da auch noch durchschauen? Fast unmöglich.

Beratung auf hohem Niveau

Papiertücher sind für die Haut weich und für eine Brillenoberfläche unpraktikabel hart, Spülmittel ist für die neueren Beschichten eher ungeeignet und hält außerdem sauberkeitstechnisch nicht wirklich lange vor… was also tun? Natürlich Beratung vom Fachmann einholen, oder hier mitlesen. Ich habe es Euch praktisch vorgekaut und mich beim Spezialisten schlau gemacht. Hier, bei Meyer Optik in Bruchköbel bin ich bisher noch nie auf die Nase gefallen. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich etwas aufgeschwätzt bekomme und ich habe immer das Gefühl, die Wahl zu haben. Ich werde gut beraten, bekomme immer Vor – und Nachteile erzählt und kann mir mein eigenes Bild machen. Das haben der Zeugwart und ich auch schon anders erlebt, wahrscheinlich freuen wir uns deshalb so darüber, dass wir beim Team um Volker MeyerTeam um Volker Meyer jetzt gut aufgehoben sind?

Zum Thema Brille putzen gibt es hier eine praktische Lösung.

aQuatens ist echt der Hit und ich muß mir das Produkt sogar selbst kaufen und das hier ist auch kein bezahlter Blogbeitrag. Aber wir sind wirklich überzeugt! Die Flüssigkeit wird mit einem kleinen Silikonauftrager der an der Flaschenöffnung dran ist, auf das trockene Brillenglas aufgetragen und dann mit klarem Wasser abgespült. Wenn dann noch Wassertropfen auf der Brille haften, dann nimmt man diese mit dem mitgelieferten Putztuch einfach auf. Also nichts mehr mit hin und her wischen oder Dreck eigentlich eher mit dem Brillenputztuch wegzumachen, der Dreck wird einfach abgespült. Und aQuatens hinterläßt irgendwas tolles, so dass das Wasser dann einfach abperlen kann.

Aus Gewohnheit trockne ich die Brille dann trotzdem immer ab, wirklich notwendig ist das aber nicht. Selbst bei unseren Sportbrillen, die was Schweiß, Sonnenmilch, Fettfingerdatschen oder Fliegendreck wirklich Kummer gewohnt sind, reicht die übliche Anwendung mit dem Silikonpad und ein sanftes abtupfen mit dem beigelegten Brillenputztuch. Ade Spülmittel, ade Brillenputztücher und vor allem ade T-shirt oder Jackenärmel. Meine Brille und auch meine Sportbrille bleibt auch viel länger sauber als früher. Ich habe immer nachgeputzt über den Tag, in der Schule damals und auch später. Das war nicht nur blöd für die Brille, sondern auch nervig für mich. Das ist jetzt aber vorbei. Und weil ich das so praktisch finde, wollte ich das Geheimnis sauberer Brillen und die Möglichkeit den Durchblick möglichst lange aufrecht zu erhalten einfach mit Euch teilen.